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Tischtennis

So sehen Meister aus!

Souveräner geht es nicht! Nach 4 überragenden KO-Spielen bei den TT-Finals 2024 in Erfurt, die  jeweils mit „3:0“ gewonnen wurden, dürfen Fabian Braun und sein Doppelpartner Tim Lüngen vom TTC Waldniel sich nun offiziell „Deutscher Meister“ in der Leistungsklasse „Herren C (TTR bis 1600)“ nennen.

Herzlichen Glückwunsch! Das habt ihr super gemacht! 

Saisonausblick 2023

Die Halle auf der Kesternicher Höhe ist die Heimspielstätte des TSV Kesternich, der die mitgliederstärksten Tischtennis-Abteilung in der Region stellt.

Kesternich. Mit insgesamt fünf Mannschaften, die in der kommenden Saison am Meisterschafts-Spielbetrieb teilnehmen werden, stellt die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich die mitgliederstärkste in der Nordeifeler Tischtennis-Szene (3 Herrenmannschaften, 1 Damenmannschaft sowie 1 Jungenmannschaft).

„Lange haben wir jetzt gespannt gewartet, wo wir nach der neuen Bezirkseinteilung mit unseren Mannschaften spielen werden“, sagt Manfred Nießen, der Abteilungsleiter der Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich. Nun sei das Geheimnis gelüftet. Sowohl die 2. als auch die 3. Herrenmannschaft würden trotz der Reform weiterhin gegen die Mannschaften des alten Kreises Aachen antreten. Für die 1. Herrenmannschaft gehe es nach dem unerwarteten Aufstieg teilweise auch gegen andere Teams. „Hier erwarten wir einen schwerlich zu gewinnenden Abstiegskampf, verbunden mit der Hoffnung, dass die Moral der Mannschaft auch bei mehreren Niederlagen in Folge gut bleibt.“ Einige Abgänge, die zur Debatte gestanden hätten, konnten abgewendet werden, sodass dem Abenteuer Bezirksoberliga nun nichts mehr entgegenstehe.

„Grundsätzlich finde ich die Zusammenlegung der Kreise zu einem neuen Bezirk nicht gänzlich falsch und wir stehen den Neuerungen positiv gegenüber, obwohl es schon ein komisches Gefühl ist, dass es jetzt nach so langer Zeit keinen Tischtenniskreis Aachen mehr gibt“, so der Abteilungsleiter.

Zusätzlich zu den 3 Herrenmannschaften und der Damenmannschaft wird in der kommenden Spielzeit wieder eine Jungenmannschaft an den Start gehen. Bei der 3. Herrenmannschaft hoffe man bei einem guten Saisonverlauf auf einen eventuellen Aufstieg und „vielleicht kann die Damenmannschaft auch wieder im oberen Drittel der Tabelle mitspielen“. Wobei das grundsätzliche Ziel bleibe, dass der Spaß und die Kameradschaft untereinander wie bisher groß geschrieben würden.
„Die Stimmung in der Abteilung ist insgesamt gut und der Ehrgeiz zeigt sich wöchentlich beim Training, wo trotz Sommerferien durchschnittlich rund zehn Spieler anwesend sind“, zeigt sich Nießen optimistisch. Auch wenn man durch die Pandemie den einen oder anderen Spieler `verloren` habe, sei man trotzdem froh, relativ schadlos durch die Coronazeit gekommen zu sein. Die Mitgliederzahlen seien stabil und im Jugendbereich sogar leicht steigend. In der erst zweiten Saison stünden hier die Eingewöhnung an den Spielbetrieb und das Heranführen an den Sport im Vordergrund.

Quelle: Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten

Tischtennismannschaft des TSV Kesternich spielt sich bis ins Kreispokal-Finale

Die 2. Pokalmannschaft der Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich erreichte einen besonderen sportlichen Erfolg und kam bis in das Finaledes Kreispokals, der aufgrund der Neueinteilung der Bezirke letztmals in dieser Form stattgefunden hat (v. l.): Peter Stollenwerk, Rafael Mainka und René

Kesternich. Pokalspiele sind immer etwas Besonderes und haben einen besonderen Reiz. Dies ist auch auch im Tischtennis der Fall, denn hier ist die Distanz kürzer, die Mannschaften kleiner und das Potential einer Überraschung hier und da größer. Etwas überraschend war der Einzug der Tischtennis-Herrenmannschaft des TSV Kesternich in das Finale des Herren-B-Kreispokals am vergangenen Wochenende dann auch.
Die Dreiermannschaft, die in der Finalrunde mit der Besetzung Peter Stollenwerk, René Braun und Rafael Mainka an die Platte trat, hatte die Aufgaben bis hin zur Pokal-Endrunde recht souverän gelöst. Daher standen nun in der Halle von Stolberg-Münsterbusch am Glashütter Weiher die Halbfinalbegegnungen sowie direkt im Anschluss das Finale an.
Im Halbfinale traf das Trio aus Kesternich zunächst auf die Mannschaft des gastgebenden TTC Stolberg-Vicht. Obwohl die Vichter nicht in ihrer Bestbesetzung antreten konnten, zeigten die Spieler des TSV eine starke Leistung und konnten so einen ungefährdeten 4:0 Erfolg herausspielen. Dieser bedeutete gleichzeitig den Einzug in das Finale des Kreispokals. Im der anderen Halbfinalbegegnung traf der Polizeisportverein Aachen auf Alemannia Aachen. Auch hier wurde die Partie zu einer klaren Angelegenheit, indem sich der Polizeisportverein Aachen ebenfalls recht souverän mit 4:1 durchsetzen konnte.
Somit kam es im Finale zur Begegnung zwischen dem TSV Kesternich und dem Polizeisportverein aus Aachen. Nachdem Peter Stollenwerk und René Braun die ersten Einzel ohne große Aussichten auf Erfolg jeweils verloren hatten, stand es schnell 0:2 aus Sicht der Eifeler. Im Anschluss konnte Rafael Mainka zwar auf 1:2 verkürzen, sodass kurz noch einmal Hoffnung aufkam. Diese war jedoch lediglich von kurzer Dauer, da das folgende Doppel sowie die nächste Einzelbegegnung wieder recht deutliche Niederlagen einbrachten. Im Endeffekt gab es im Finale so eine 1:4 Niederlage, mit dem Finaleinzug und dem damit verbundenen zweiten Platz kann man aber dennoch sehr zufrieden sein. Denn im Voraus hätte man doch nicht unbedingt mit einer so langen Pokalreise gerechnet im Kreispokal gerechnet, der in der laufenden Saison in dieser Form zum letzten Mal stattgefunden hat.

Besondere Endrunde

Denn eine große Besonderheit hatte die diesjährige Kreispokal-Endrunde ebenfalls noch zu bieten: Zur neuen Tischtennis-Saison 2023 / 2024 werden die Kreise und Bezirke großflächig neu eingeteilt, sodass es den jetzigen Tischtenniskreis Aachen nicht mehr geben wird, sondern unter anderem auch die Bezirke Düren und Rur-Wurm dann zu diesem gehören werden. Dies macht das Erreichen der Pokalrunde sogar zu einem in gewisser Weise historischen Erfolg für die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich.
Den Schwung dieses Pokalerfolgs möchten die Tischtennis-Herren nun natürlich gerne auch mit in die restlichen Meisterschaftsspiele der laufenden Saison nehmen.

Quelle: Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten

So sehen die Sieger des diesjährigen Weihnachtsturnieres der Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich aus (v.l.): Stephan Breuer (2. Platz), David Krämer (1. Platz) und Fabian Braun (3. Platz).

Kesternich. Neues Jahr, neuer Sport: Mittlerweile ist es bereits zur Tradition geworden, dass die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich ihr traditionelles Weihnachtsturnier Anfang Januar ausrichtet. So war es auch in diesem Jahr nach zweijähriger Zwangspause und es stand für die Liebhaber des kleinen Plastikballes mit 40 Millimetern Durchmesser der erste Höhepunkt des Jahres an. Dazu kamen rund 20 Aktive der mitgliederstärksten Tischtennis-Abteilung der Region auf der Kesternicher Höhe zusammen, um sich einem ersten kleinen Kräftemessen im neuen Jahr zu stellen. Zwar war der sportliche Ehrgeiz auch bei diesem Wettbewerb durchaus vorhanden, stand aber nicht unbedingt im Vordergrund. Denn mindestens ebenso so wichtig waren das Beisammensein, der Austausch und die Geselligkeit. Um das Turnier noch spannender und ausgeglichener zu gestalten, hatte sich das Organisationsteam eine kleine Besonderheit in den Regeln überlegt: Die in der Rangliste niedriger eingestuften Spieler erhielten zu Beginn jeden Satzes einen gewissen Vorsprung, der sich je nach Ausgang des Satzes dynamisch entwickelte und entweder größer oder kleiner wurde. So wurde das freundschaftliche Turnier trotz des kameradschaftlichen Charakters zu einer guten Möglichkeit für die Aktiven der drei Herrenmannschaften des TSV, sich auf die Rückrunde der Saison vorzubereiten, die bereits Mitte Januar beginnen wird.
Als Spielart wählten die Organisatoren das bewährte Doppel-KO-System. Dies bedeutet so viel wie, dass man nach einer Niederlage weiterhin im Turnier verblieb. Es bestand weiterhin die Chance auf einen späteren Turniersieg. Nach insgesamt rund fünf Stunden Tischtennis, vielen Gesprächen und der einen oder anderen Leckerei, stand das Finale des Wettbewerbes fest, in dem Titelverteidiger David Krämer auf Stephan Breuer traf. In einer über weite Strecken umkämpften Partie konnte Stephan Breuer anfangs in Führung gehen, musste sich letztendlich aber mit 2:3 geschlagen geben. Den dritten Platz konnte sich Fabian Braun sichern. Nach dem sportlichen Teil des Tages, folgte die „dritte Halbzeit“ inklusive der Siegerehrung in der vereinseigenen „Kaschemme“. Abteilungsleiter Manfred Nießen bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung im Vorfeld und sprach einige Grußworte, bevor er die Pokale überreichte. Nach einem gemeinsamen Abendessen, einigen Kaltgetränken sowie geselligen Stunden, steht dem Beginn der zweiten Saisonhälfte nun nichts mehr im Wege.

Quelle: Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten

 

Tischtennis: Timo Braun erneut Herren-A Vereinsmeister beim TSV Kesternich

Sie konnten sich am Ende in der Herren-A Konkurrenz durchsetzen und machte die Plätze bei der diesjährigen Tischtennisvereinsmeisterschaften des TSV Kesternich unter sich aus (v. l.): Fabian Braun (3. Platz), Timo Braun (1. Platz) und Stephan Breuer (2. Platz). Für die Sieger gab es jeweils Pokale, für die Platzierten Urkunden.

Das ist der Nachwuchs der Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich: Nico Brandes (3. v. l., 1. Platz Schüler-Konkurrenz), Manuel Brandes (3. v. r., 2. Platz Schüler-Konkurrenz), Peter Weber (2. v. l., 3. Platz Schüler-Konkurrenz) sowie Jugend-Betreuer Timo Braun (2. v. r.), Abteilungsleiter Manfred Nießen (l.) und Fabio Kamp.


Kesternich. Die Einzel-Vereinsmeisterschaften, die die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich 1947 e. V. am letzten Augustwochenende ausrichtete, waren die ersten in der vereinseigenen Sporthalle auf der Kesternicher Höhe. Zwar wurde der Umzug bereits vor rund zwei Jahren vollzogen, doch die Vereinsmeisterschaften mussten in den letzten beiden Jahren, bedingt durch die Pandemie, abgesagt werden.
Am diesem letzten Sonntag im August stand dann bereits Tischtennis ab dem Vormittag auf dem Programm. Zunächst schlug die Stunde der jungen Talente, die ihren Vereinsmeister in der Schüler-Konkurrenz ausspielte.
Hier wurde zunächst in einer Gruppe nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Im Endspiel kam es dann zum Duell zwischen Nico Brandes und Manuel Brandes, das Nico Brandes äußerst knapp mit 3:2 Sätzen und einem 12:10 im Entscheidungssatz für sich entscheiden konnte.
Bei den Damen-B wurde ebenfalls in einer Gruppe „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Vor dem letzten Spiel hatten sowohl Annelie Breuer als auch Anni Krings alle bisherigen Partien für sich entschieden, sodass das letzte Gruppenspiel gleichzeitig auch das Finale sein sollte. Dies konnte Anni Krings mit 3:1 Sätzen für sich entscheiden und kann sich nun neue Vereinsmeisterin der Damen-B Konkurrenz nennen.

Umkämpfte Duelle

Bei den Herren startete man in insgesamt drei Gruppen. Auch hier wurde in jeder Gruppe der Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Dabei kamen die ersten beiden jeder Gruppe im Anschluss an die Gruppenphase in die Herren-A Konkurrenz und die Gruppendritten und vierten in die Herren-B Konkurrenz. In den Halbfinals bei den Herren-B kam es zu den Duellen Manfred Nießen gegen Wolfgang Theves, das Manfred Nießen mit 3:1 Sätzen für sich entscheiden konnte sowie Klaus Wildrath gegen Max Stollenwerk, das Klaus Wildrath ebenfalls mit 3:1 Sätzen für sich entscheiden konnte. Im Finale behielt schließlich Manfred Nießen mit 3:2 Sätzen knapp die Oberhand. Den dritten Platz konnte sich Max Stollenwerk im Spiel um Platz 3 mit 3:0 Sätzen gegen Wolfgang Theves sichern.
In der Herren-A Konkurrenz standen sich im Anschluss in den Halbfinals Timo Braun und David Krämer sowie Stephan Breuer gegen Fabian Braun gegenüber. Das erste Halbfinale konnte Timo Braun mit 3:0 Sätzen für sich entscheiden, während Stephan Breuer das zweite Semifinale nach einem 0:2 Satzrückstand noch mit 3:2 für sich entscheiden konnte.
Im Finale hieß es daher Timo Braun gegen Stephan Breuer. Dieses sollte eine umkämpfte Partie werden, die Timo Braun schließlich nach einem 1:2 Satzrückstand mit 3:2 für sich entscheiden konnte und sich nun Vereinsmeister der Herren-A nennen kann. Den dritten Platz sicherte sich Fabian Braun mit einem 3:2 Sieg gegen David Krämer.
Somit waren am frühen Sonntagabend alle Titel vergeben.
In beinahe allen Konkurrenzen gab es durchaus einige spannende und umkämpfte Duelle, die das Potential für eine Überraschung hatten.
Unmittelbar nach dem letzten Spiel des Tages und insgesamt rund elf Stunden Tischtennis an zwei Tagen, standen noch die Siegerehrungen auf der Tagesordnung. „Ich danke allen Aktiven für die Teilnahme und die Mitwirkung an den Einzel-und Doppelvereinsmeisterschaften, wodurch dies erst möglich gemacht wird. Denn ohne ehrenamtliches Engagement funktionieren solche Veranstaltungen nicht“, so Abteilungsleiter Manfred Nießen. An beiden Tagen war für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Zuschauer stets gesorgt, indem das Helferteam des TSV eine bunt gemischte Cafeteria organisierte.
Nach dem offiziellen Teil mit der Siegerehrung als Abschluss, ließ man den Tag bei dem einen oder anderen Kaltgetränk ausklingen, bevor am ersten Septemberwochenende dann der Spielbetrieb für die insgesamt fünf Mannschaften des TSV Kesternich in der Meisterschaft Fahrt aufnimmt.

Quelle: Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten

 

Der TSV Kesternich krönt neue Tischtennis-Vereinsmeister

Kesternich. Es waren besondere Vereinsmeisterschaften, die die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich 1947 e. V. in diesem Jahr in der vereinseigenen Sporthalle auf der Kesternicher Höhe ausrichtete. Zunächst einmal waren es die ersten seit dem Jahr 2019, denn die Vereinsmeisterschaften mussten in den letzten beiden Jahren, bedingt durch die Pandemie, jeweils abgesagt werden. Zudem fanden die Doppel- und Einzelvereinsmeisterschaften an einem Wochenende statt, was auch eher ungewöhnlich ist.
So standen am Freitagabend, im Jahre des 75-Jährigen Bestehens des TSV Kesternich, zunächst die Vereinsmeisterschaften im Doppel an. Um hier spannende und faire Begegnungen zu ermöglichen, wurden die Doppel-Paarungen möglichst nach Spielstärke ausgelost.
Nach vielen spannenden Duellen, in denen der Spaß nie zu kurz kam und rund vier Stunden Tischtennis, stand am späten Abend das Finale zwischen den Doppeln Manfred Nießen mit Peter Stollenwerk gegen David Krämer mit Addi Keldenich fest. Nach einem knappen und umkämpften Spiel zu Beginn, wurde die Sache dann jedoch relativ schnell eindeutig, sodass David Krämer und Addi Keldenich sich den Titel „Doppel-Vereinsmeister“ 2022 mit einem 3:0 Sieg sichern konnten.
Zuvor wurde in verschiedenen Gruppen im Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Insgesamt waren rund 20 Teilnehmer, inklusive der Damen des TSV Kesternich, mit von der Partie. Die Gruppenersten und Gruppenzweiten zogen dabei ins Halbfinale ein. Im ersten Halbfinale kam es zum Spiel der Paarungen Manfred Nießen / Peter Stollenwerk gegen Annika Jansen / Fabian Braun , wobei sich Manfred Nießen und Peter Stollenwerk am Ende knapp mit 3:2 Sätzen durchsetzen konnten . Im zweiten Semifinale trafen David Krämer und Addi Keldenich auf Daniela Sawallich und Marc Weiß, wobei dies mit 3:0 für David Krämer und Addi Keldenich eine klare Sache war. Dies bedeutete dementsprechend den Finaleinzug für diese beiden Doppel.
Während und nach dem „offiziellen“ Teil war für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Zuschauer stets gesorgt, indem das Helferteam des TSV eine bunt gemischte Cafeteria organisierte. Hier konnte man den Abend noch einmal Revue passieren lassen, bevor am ersten Septemberwochenende der Spielbetrieb in der Meisterschaft aufgenommen wird.

Quelle: Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten

Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich hat neue Vereinsmeister

Kesternich. Offiziell ist es noch gar nicht eingeweiht, doch das erste Turnier, wenn auch vereinsintern, hat bereits stattgefunden: Die Rede ist vom neuen Sport- und Kulturzentrum im Vereinsweg auf der Kesternicher Höhe. In der neuen Sporthalle veranstaltete die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich nun ihre jährlichen Vereinsmeisterschaften in der Doppel-Konkurrenz. Rund 20 Aktive der Abteilung nahmen dabei die neue Heimstätte des Vereins aktiv in Augenschein – der eine oder andere war sogar zum ersten Mal dort. Es war sozusagen die inoffizielle Einweihung für die Tischtennis-Abteilung, denn es war der erste Einsatz in neuer Halle. Dabei entstand ein durchweg positiver Eindruck, denn alle Beteiligten schienen sehr zufrieden mit dem Ergebnis des lange geplanten Projektes zu sein und sich wohl zu fühlen in der neuen Umgebung. „Ich denke, dass sich das lange Warten gelohnt hat und wir uns im unserem neuen Zuhause schnell eingewöhnen werden“, sagte Abteilungsleiter Manfred Nießen vor Turnierbeginn.


So brauchte es auch keine lange Einspiel- und Eingewöhnungszeit und das Turnier konnte zügig starten. Zwar wurden vor Turnierbeginn, passend zur schmucken Halle, noch alle Tische ordentlich poliert, doch dann konnte es auch schon losgehen. Gespielt wurde in der Gruppenphase zunächst im Modus „Jeder gegen jeden“. Alle Paarungen wurden zugelost, um einen möglichst fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Welches Doppel dabei zuerst drei Sätze für sich entscheiden konnte, verbuchte jeweils den Sieg. Am Ende kamen aus beiden Gruppen die beiden Erstplatzierten Doppel weiter und zogen in die Halbfinals ein. Im KO-System setzten sich im ersten Halbfinale David Krämer und Daniel Frings mit 3:1 Sätzen gegen Wolfgang Theves und Timo Braun durch. Im zweiten Halbfinale besiegten Manfred Nießen und Max Stollenwerk Bernd Bierwisch und Lars Rüttgers knapp mit 3:2. Das anschließende Finale entwickelte sich ebenfalls zu einer engen Angelegenheit. Nach einer 1:0 Führung sowie einem zwischenzeitlichen 1:2 Rückstand, setzten sich Manfred Nießen und Max Stollenwerk letzten Endes mit 3:2 gegen David Krämer und Daniel Frings durch und können sich nun für ein Jahr Doppel-Vereinsmeister nennen. Die Siegerehrung übernahm stellvertretend für den Abteilungsleiter Manfred Nießen sein Stellvertreter Ulrich Theves, bevor der erste Abend auf der Kesternicher Höhe einen gemütlichen und längeren Ausklang fand.

 

Bald endgültiger Umzug

Für die Platzierten aus der Gruppenphase gab es noch eine „Trostrunde“, in der auch die hinteren Plätze ausgespielt wurden. Auch wenn während des Turniers der sportliche Gedanke und der Ehrgeiz dominierten, kamen die Geselligkeit und die Kameradschaft in keinem Augenblick zu kurz. Für die mitgliederstärkste Abteilung des Vereins war es die Premiere in neuer Halle, bevor nach der Sommerpause sowohl ein Teil des Trainings, als auch alle Tischtennis-Heimspiele der vier Herrenmannschaften in Kesternich ausgetragen werden. Der Wehmut, der mit dem Verlassen der langjährigen Heimspielstätte in Steckenborn verbunden war, wird dann wohl rasch verschwinden und der Vorfreude weichen, ist sich nicht nur der Abteilungsleiter sicher.

 

Autor: Max Stollenwerk ​

Neue Bälle, neue Halle und mit neuem Mut an die Platte

 

Die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich stellt aktuell mit vier Herrenmannschaften, einer Damenmannschaft sowie zumindest bis zur Saisonhalbzeit einer Schülermannschaft die mit Abstand größte Abteilung in der Nordeifel. Die 1. Herrenmannschaft spielte in dieser Saison in der Herren-Bezirksklasse 2 und stellte damit die klassenhöchste Mannschaft in der Nordeifel. In dieser belegte man nach Abschluss der Rückrunde mit 24:20 Punkten einen passablen, wenn auch nicht ganz zufriedenstellenden, fünften Tabellenplatz. Die 2. Herrenmannschaft trat in der Kreisliga an und erreichte dort mit 21:23 Punkten einen sechsten Tabellenplatz im sicheren Mittelfeld. Die 3. Herrenmannschaft ging nach dem Aufstieg in der 1. Kreisklasse an den Start und landete nach Abschluss der Saison mit 9:27 Punkten auf dem neunten und vorletzten Tabellenplatz, der wohl den direkten Wiederabstieg bedeutet. Die 4. Herrenmannschaft war ebenfalls aufgestiegen, hatte in der 2. Kreisklasse aber einen sehr schweren Stand. Daher konnte diese auch kein Spiel gewinnen und landete mit 0:40 Punkten auf dem elften und letzten Tabellenplatz in der 2. Kreisklasse, Gruppe 1, was gleichzeitig den Abstieg bedeutet. Sowohl im Jugendbereich, als auch bei den Damen, stellte der TSV Kesternich in der abgelaufenen Saison als einziger der fünf Vereine in unserer Region je eine Mannschaft. Die Damenmannschaft landete in der Bezirksklasse Gruppe mit 7:21 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz, während die Schüler-A-Mannschaft aufgrund von Personalproblemen vor Beginn der Rückrunde bei einem Punkteverhältnis von 0:12 und dem letzten Tabellenplatz aus der Kreisliga zurückgezogen werden musste.

„In den letzten Jahren konnten wir immer einen oder sogar mehrere Aufstiege verbuchen, sodass diese Saison die zu erwartende schwere wurde“, zog Manfred Nießen, der Abteilungsleiter der Kesternicher Tischtennis-Abteilung, ein erstes Saisonfazit. Durch die beiden Aufstiege seien die Mannschaften in stärkere Klassen gekommen, sodass aufgrund der neuen Gegebenheiten nicht mehr so viele Siege erzielt werden konnten. „Nach einem Jahr mit zwei Abstiegen kann man natürlich nicht zufrieden sein, aber aufgrund der höheren Klassen sowie größeren Personalproblemen als gewohnt in allen Mannschaften, war dies schon zu erwarten“ zeigte sich Nießen realistisch.

Für den TSV Kesternich und somit auch für die Tischtennis-Abteilung steht der Umzug in die neue Heimat kurz bevor, denn das vereinseigene Sport-und Kulturzentrum auf der Kesternicher Höhe steht kurz vor der Fertigstellung. „Für die neue Saison wünsche ich mir, dass wir in allen Mannschaften wieder konstanter und auch häufiger komplett spielen“, so Nießen. Zudem sei ein wichtiges Ziel natürlich, „sich an die neue Halle zu gewöhnen und mit neuer Motivation in der neuen Heimat wieder durchzustarten“.

Aller Voraussicht nach wird der TSV in der kommenden Saison erneut mit vier Herrenmannschaften, einer Damenmannschaft sowie eventuell einer Jugendmannschaft an den Start gehen.

Auch zum Thema Plastikball, der zur neuen Saison eingeführt wird, und den Zelluloid-Ball ersetzt, hat Nießen eine Meinung: „Hauptsächlich bin ich froh darüber, dass die ewige Diskussion über Plastik oder Zelluloid nun endlich vorbei ist.“ In der Abteilung werde man sich sicherlich an das neue Material gewöhnen, wie es zu Beginn läuft bleibe natürlich zunächst abzuwarten. Im Jugendbereich lief es beim TSV in dieser Saison recht überschaubar. Zwar hatte die Abteilung als einzige der fünf Vereine eine Schülermannschaft gemeldet, diese musste jedoch zur Halbzeit der Saison abgemeldet werden. „Im Moment haben wir aber regelmäßig wieder ein Dutzend Kinder und Jugendliche regelmäßig beim Training, sodass wir zur kommenden Saison wieder auf eine Mannschaft hoffen“, erklärt Nießen. Ein Problem sei jedoch die Sprunghaftigkeit vieler Jugendlicher und die Verlässlichkeit lasse oftmals zu wünschen übrig. „In unserer neuen Halle wollen wir das Jugendtraining etwas umstellen und es soll von Dienstag auf Freitag verlegt werden. Mit einem neuen Jugendbetreuer und frischem Wind soll es hier wieder strukturierter werden“, ist Nießen guter Dinge für die Zukunft.

 

Autor: Max Stollenwerk

Der Zelluloid-Ball hat nun ausgetitscht

Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich richtet Einzel-Vereinsmeisterschaften aus. Viele spannende Duelle und eine lockere Atmosphäre in der Steckenborner Sporthalle.

 

Von Max Stollenwerk

Steckenborn/Kesternich. Es sollten besondere Vereinsmeisterschaften werden, die die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich in diesem Jahr 2019 ausrichtete. Zum letzten Mal mit den gewohnten Zelluloid-Bällen, zum letzten Mal in der vertrauten Steckenborner Sporthalle. Zum einen war bei einigen Akteuren schon etwas Wehmut zu spüren, zum anderen aber genauso die Vorfreude auf eine neue Heimstätte und ein neues, eigenes Zuhause, das der Verein und somit auch die Tischtennisabteilung in absehbarer Zeit auf der Kesternicher Höhe beziehen wird.

Am Sonntagmorgen standen zu Beginn die Konkurrenzen der Damen-A und B sowie der Jugend auf dem Programm. In der Konkurrenz der Jugendlichen gab es, trotz einiger Aktiver, jedoch leider nur so wenige Anmeldungen für die Einzel-Vereinsmeisterschaften, dass diese ausfallen musste. Durch den bevorstehenden Umzug soll hier wieder eine positivere Entwicklung erreicht werden, sodass diese Konkurrenz zukünftig auch wieder ausgespielt werden kann. In der Damen-A-Klasse gab es terminbedingt ebenfalls lediglich zwei Teilnehmerinnen, sodass es direkt zum Endspiel zwischen Natascha Harth und Sandra Bongard kam, das Harth mit 3:0 für sich entschied.

In der Damen-B-Konkurrenz gab es insgesamt vier Teilnehmerinnen, die in einer Gruppe Jeder gegen Jeden spielten. Am Ende stand Annelie Breuer ungeschlagen als neue Vereinsmeisterin fest. Typisch für das vereinsinterne Turnier sind jedoch bei Weitem nicht nur das sportliche Kräftemessen, sondern vor allem die Geselligkeit und die Kameradschaft, die bei vielen Gesprächen im Vordergrund stehen und gefördert werden.

 

Keine großen Überraschungen

Im Anschluss starteten ohne große Verzögerungen die teilnehmerstärksten Konkurrenzen der Herren-A und B. Hier gab es insgesamt 16 Kontrahenten, die sich in vier Vierergruppen, ebenfalls im System Jeder gegen Jeden, duellierten. Die jeweiligen Gruppenersten und –zweiten qualifizierten sich für die Viertelfinals bei den Herren-A, die Gruppendritten und –vierten für die Viertelfinals bei den Herren-B. Nach dieser sowie der Vorschlussrunde, standen nur noch die Finals sowie die Spiele um Platz drei aus. Bei den Herren-B setzte sich Fabian Braun im Spiel um Platz drei gegen Peter Stollenwerk durch, das Finale entschied Ulrich Theves gegen Manfred Nießen für sich.

In der Klasse der Herren-A sicherte sich David Krämer gegen Max Stollenwerk den dritten Platz. Das Finale wurde zu einer sehr knappen Angelegenheit. Letztlich konnte Timo Braun sich nach einem 0:2 Satzrückstand noch mit 3:2 gegen Lars Rüttgers durchsetzen und sich den Titel sichern.

In beiden Konkurrenzen gab es durchaus einige spannende und umkämpfte Duelle, wobei die großen Überraschungen in diesem Jahr insgesamt ausblieben.

Unmittelbar nach dem letzten Spiel des Tages und insgesamt rund acht Stunden Tischtennis pur, stand noch die Siegerehrung auf der Tagesordnung. „Ich danke allen Aktiven für die Teilnahme und die Mitwirkung an den Einzel-Vereinsmeisterschaften und freue mich auf die nächste Ausgabe, dann in unserer eigenen Halle“, so Abteilungsleiter Manfred Nießen.

Einen besonderen Dank richtete Nießen im Rahmen der Siegerehrung an Bruno Hammerschmidt sowie Mechtild und Matti Kuballa. „Durch euer großes Engagement, mittlerweile bereits über eine lange Zeit und viele Saisons, unterstützt ihr die erste Mannschaft, aber auch die gesamte Tischtennis-Abteilung enorm.“ Er hoffe und ist gleichzeitig guter Dinge, dass dieses Engagement auch in der neuen Heimat, der bald fertigen Halle auf der Kesternicher Höhe, fortgesetzt werde.

Nach dem offiziellen Teil mit der Siegerehrung als Abschluss, ließ man den Tag bei dem einen oder anderen Kaltgetränk ausklingen und verabschiedete sich so langsam aber sicher aus der langjährigen Heimspielstätte in Steckenborn.

 

Autor: Max Stollenwerk

Abschied aus dem Vorstand für Wolfgang Theves nach 14 Jahren


Von Max Stollenwerk

Kesternich. Es war gleichzeitig ein Abschied, aber auch ein Neuanfang: Die diesjährige Mitgliederversammlung der Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich fand erstmals in den neuen Räumlichkeiten und der neuen Heimat des Vereins, der Sporthalle auf der Kesternicher Höhe, statt. Auch wenn es stellenweise noch wie auf einer nicht fertig gestellten Baustelle aussieht, ist das Grundgerüst von Sporthalle und Dorfgemeinschaftshaus mehr als deutlich erkennbar. Gleichzeitig war es die letzte Vorstandssitzung für Wolfgang Theves, den langjährigen Jugendwart der Abteilung, als Mitglied des Vorstandes. Denn nach 14 Jahren ehrenamtlicher Vorstandsarbeit hat er sein Amt mit Ablauf der Mitgliederversammlung nun niedergelegt.

„Wir danken Dir für 14 Jahre Vorstandsarbeit und Einsatz für den Verein und wünschen Deinem Nachfolger bereits jetzt ein gutes Gelingen“, richtete Abteilungsleiter Manfred Nießen anerkennende Worte an Theves. Nach dieser langen Zeit im Vorstand sei es nun jedoch „an der Zeit, das Amt in jüngere Hände zu geben“, erklärte der scheidende Jugendwart.

Nach der Begrüßung der rund 20 anwesenden Mitglieder durch Abteilungsleiter Manfred Nießen, standen jedoch zunächst die Berichte aus den verschiedenen Bereichen an. Im Geschäftsbericht kam Nießen auf das abgelaufene Geschäftsjahr zu sprechen und fasste die prägnanten Ereignisse kurz zusammen. Das eindeutige Augenmerk lag hier auf dem Voranschreiten des neuen Sport- und Kulturzentrums. Ulrich Theves berichtete in Vertretung für Wolfgang Theves im Jugendbericht über die Entwicklung im Jugendbereich. Zwar seien zurzeit wieder etwas mehr Jugendliche beim Training, dennoch musste die Schülermannschaft nach der Hinrunde abgemeldet werden. Durch neue Trainingszeiten und eine etwas andere Trainingsform in der neuen Halle, hoffe man hier jedoch auf einen Aufschwung. Anschließend fasste Martina Hoss als Damenwartin das Jahr für die Hobby-Damengruppe zusammen und berichtete über verschiedene gemeinsame Aktivitäten. Daniela Sawallich umriss als Mannschaftsführerin den Verlauf der abgelaufenen Saison für die einzige Tischtennis-Damenmannschaft in der Nordeifel, bevor Sportwart Max Stollenwerk auf den sportlichen Saisonverlauf der insgesamt vier Herrenmannschaften zu sprechen kam. Abschließend blickte Ulrich Theves in Vertretung für den Kassierer, Matti Kuballa, im Kassenbericht auf Einnahmen und Ausgaben der Abteilung zurück.

Im Bericht der Kassenprüfer attestierten Jonathan Kaulard und Christopher Stollenwerk dem Kassierer eine einwandfreie Kassenführung, sodass anschließend der gesamte Vorstand einstimmig entlastet wurde.

 

Einstimmige Neuwahlen

In den Neuwahlen gab es vier einstimmige Entscheidungen. Ulrich Theves wurde für zwei weitere Jahre als stellvertretender Abteilungsleiter gewählt, Max Stollenwerk für zwei weitere Jahre als Sportwart. Zum neuen Jugendwart wurde Nicolas Cremer gewählt, der zu Beginn aber sicherlich auf die Unterstützung der Abteilung und des Vorstandes hoffen darf. Christopher Stollenwerk bleibt nach der Wahl im letzten Jahr für ein weiteres Jahr Kassenprüfer, während René Braun anstelle von Jonathan Kaulard für zwei Jahre neu als Kassenprüfer gewählt wurde.

Anschließend war noch Zeit zur Aussprache, sodass einige Themen im Jugendbereich sowie Nachfragen zur abgelaufenen Saison besprochen wurden, bevor bereits ein kleiner Ausblick auf die kommende Saison gewagt wurde.

Zum Schluss der Versammlung wurde noch über die bevorstehenden Einzel-Vereinsmeisterschaften, den Umzug in die neue Halle sowie weitere Termine im laufenden Jahr gesprochen, bevor Manfred Nießen die Versammlung nach rund einer Stunde schloss.

„Feuer frei“ bei der zweiten Auflage der „Brettchen-Open“

 

Von Max Stollenwerk

Steckenborn/Kesternich. Sport nach den meist essensreichen Weihnachtstagen, Geselligkeit und gute Kameradschaft und zudem noch ein weihnachtliches Flair: So kann man das Weihnachtsturnier der Tischtennisabteilung des TSV Kesternich in aller Kürze zusammenfassen. Rund 15 Aktive hatten sich zu diesem in der Sporthalle an der Steckenborner Grundschule eingefunden, um die ersten Bälle des neuen Jahres durch die Halle fliegen zu lassen. Gespielt wurde dabei nicht unter regulären Bedingungen und auch nicht mit dem gewohnten Material, denn das Gewinnen stand hierbei nicht unbedingt an erster Stelle.

Denn zu Jahresbeginn waren es mehr Spaß und Geselligkeit, die im Vordergrund standen. Die Aktiven der Abteilung bekamen daher allesamt das gleiche Material zur Verfügung gestellt und mussten lediglich mit Noppengummi-Brettchen auskommen. Doch mit dem nötigen Ballgefühl und der Erfahrung kamen auch so einige sehenswerte und zugleich unterhaltsame Ballwechsel am grünen Tisch zustande. Die technischen Möglichkeiten waren zwar im Gegensatz zu den regulären Schlägern, bei denen jeder Spieler sein Material individuell zusammenstellen kann, deutlich eingeschränkt, aber trotz allem ging der Spaß zu keinem Zeitpunkt verloren.

 

Doppel-KO-System

Gespielt wurde im  sogenannten Doppel-KO-System, sodass man nach der ersten Niederlage noch nicht aus dem Turnier ausgeschieden war, sondern immer noch die Chance auf einen Turniererfolg hatte. Über eine Spieldauer von rund vier Stunden entwickelten sich dann auch einige knappe und spannende Duelle, die bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger Ehrgeiz und Siegeswillen entfachten. Am Ende konnte sich Michael Poos im Finale deutlich gegen Lars Rüttgers durchsetzen. Den letzten Platz auf dem Treppchen konnte sich Timo Braun sichern. Das Weihnachtsturnier war aller Voraussicht nach das letzte vereinsinterne Turnier vor dem Umzug in die neue Heimat des Vereins. Auf der Kesternicher Höhe ist das neue Sportzentrum nämlich inzwischen so gut wie fertig, sodass in wenigen Monaten der Umzug in die neuen Räumlichkeiten auf dem Programm steht, die aus einer Sporthalle, einem neuen Dorfgemeinschaftshaus sowie einem Kunstrasenplatz bestehen.

Während des gesamtes Turnieres standen einige Leckereien, teils zur Weihnachtszeit passend, sowie Kaltgetränke für die Spieler zur Verfügung. Nach dem Turnier folgte mit dem gemeinsamen Abendessen in der Gaststätte Stollenwerk in Steckenborn der gemütliche Teil des Tages. In diesem Rahmen folgte dann auch die Siegerehrung, bevor der Fokus nun schnell auf die Rückrunde gelegt wird, die bereits in dieser Woche in den Spielbetrieb startet.

Eine neue Ära für den TSV Kesternich bricht bald an

Umzug in vereinseigene Halle rückt immer näher. Neue Heimat auch Thema auf der Mitgliederversammlung der Tischtennisabteilung des TSV Kesternich.

 

Von Max Stollenwerk

Kesternich. Es war eine durchaus besondere Mitgliederversammlung der Tischtennisabteilung des TSV Kesternich. Denn zum ersten Mal war sie nicht mehr im altehrwürdigen Kesternicher Sportheim, sondern in der ehemaligen Grundschule. Gleichzeitig war es aller Voraussicht nach die letzte Mitgliederversammlung vor dem Umzug in die neue Heimat auf der Kesternicher Höhe.

Abteilungsleiter Manfred Nießen konnte über 20 Aktive in den Räumlichkeiten der alten Grundschule begrüßen, um über aktuelle und zukünftige Dinge zu berichten. „Die Arbeiten an unserem neuen Sportzentrum sind in vollem Gange und der Umzug wird immer konkreter“, sagte Nießen zu Beginn. Dann heißt es auch für die mit zurzeit sieben aktiven Mannschaften größte Abteilung im Verein, von der langjährigen Heimspielstätte in Steckenborn Abschied zu nehmen und nach Kesternich umzuziehen. Der neue Komplex, der am Ortsrand auf der Kesternicher Höhe entsteht, wird aus einer Sporthalle, einem Dorfgemeinschaftshaus für diverse Anlässe, sowie einem Kunstrasenplatz für den SV Nordeifel bestehen. Der Umzug soll, wenn alles planmäßig läuft, bereits zu Beginn der neuen Saison Anfang September erfolgen. Die Vereinsmeisterschaften der Tischtennisabteilung, die üblicherweise im April oder Mai stattfinden, sollen zur Einweihung der neuen Heimstätte nicht wie sonst in der Simmerather Dreifachhalle stattfinden, sondern in der vereinseigenen Spielstätte. Doch bis dahin warte noch einiges an Arbeit und auch die Phase der Eigenleistung, in der die Vereinsmitglieder zur Mitarbeit aufgerufen seien, stehe noch bevor.

 

Probleme bei der Jugendarbeit

Nachdem der Vorstand im Verlauf der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet wurde, berichteten neben dem Abteilungsleiter der Sportwart, der Kassierer, die Damenmannschaft sowie der Kassierer und der Jugendwart von den Saisonverläufen der einzelnen Mannschaften sowie von der Finanzlage im abgelaufenen Jahr.

Im Bericht des Jugendwartes, der in diesem Jahr stellvertretend vom zweiten Abteilungsleiter Uli Theves vorgetragen wurde, deuteten sich einige Schwierigkeiten an. „Unser aktueller Jugendwart wird sich im nächsten Jahr nicht mehr zur Wahl stellen, sodass hier dringender Handlungsbedarf besteht“, so Theves. Auch insgesamt lasse die Motivation der Jugendlichen im Training zurzeit etwas zu wünschen übrig. Sofern hier nicht zeitnah helfende Hände gefunden würden, sei es unumgänglich, dass zur nächsten Saison zum ersten Mal seit vielen Jahren keine Jugendmannschaft mehr gemeldet werden könne.

Abschließend standen noch die turnusmäßigen Neuwahlen einiger Posten auf der Tagesordnung. Manfred Nießen, Matti Kuballa, Martina Hoß sowie David Krämer wurden alle einstimmig für zwei weitere Jahre als Abteilungsleiter, Kassierer, Damenwartin sowie Beisitzer wiedergewählt. Christopher Stollenwerk wurde neben Jonathan Kaulard als zweiter Kassenprüfer gewählt, während Jugendwart Wolfgang Theves, der stellvertretende Abteilungsleiter Uli Theves sowie Sportwart Max Stollenwerk für ein weiteres Jahr im Amt bleiben.

Tischtennisabteilung des TSV Kesternich feiert Pokalerfolg auf Kreisebene

 

Kesternich. Pokalspiele sind immer etwas Besonderes. So auch im Tischtennis, denn hier ist die Distanz kürzer, die Mannschaften kleiner und das Potential einer Überraschung hier und da größer. Vollkommen überraschend war der Pokalsieg der Tischtennis-Herren des TSV Kesternich im Herren-B-Kreispokal am vergangenen Wochenende jedoch nicht.

Ungefährdet hatte die Dreiermannschaft die Hürden bis zur Endrunde genommen, die nun in Brand anstand. Hier standen die Halbfinalbegegnungen sowie direkt im Anschluss das Finale an.

Um ein Haar wäre im Halbfinale gegen die Mannschaft des TTC Stolberg-Vicht Endstation gewesen, denn zwischenzeitlich stand es 1:3 und der vierte Punkt wäre gleichzeitig der Siegpunkt gewesen. Doch durch eine Energieleistung konnten Fabian Braun, Rafael Mainka und Stefan Feilen die Partie noch auf ihre Seite ziehen und mit 4:3 gewinnen.

Diese Euphorie nahm die Mannschaft mit in das unmittelbar folgende Finale gegen die Gastgeber von der DJK Raspo Brand. In diesem waren die einzelnen Begegnungen in einigen Situationen zwar recht eng, doch am Ende stand ein deutlicher 4:0 Erfolg der Kesternicher zu Buche, den die Mannschaft mit den mitgereisten Fans gebührend feierte. Für mindestens ein Jahr kann sich die Mannschaft nun Pokalsieger nennen und diesen Schwung auch mit in die restlichen Meisterschaftsspiele nehmen. (maxs)

Sie haben den Tischtennispokal des Kreises Aachen in die Nordeifel geholt: Die Siegermannschaft des TSV Kesternich mit Stefan Feilen, Fabian Braun und Rafael Mainka (v. l. n. r.).

 

 

 

 

 

 

 

 

Autor: Max Stollenwerk

Saisonausblick 2023

Die Halle auf der Kesternicher Höhe ist die Heimspielstätte des TSV Kesternich, der die mitgliederstärksten Tischtennis-Abteilung in der Region stellt.

Kesternich. Mit insgesamt fünf Mannschaften, die in der kommenden Saison am Meisterschafts-Spielbetrieb teilnehmen werden, stellt die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich die mitgliederstärkste in der Nordeifeler Tischtennis-Szene (3 Herrenmannschaften, 1 Damenmannschaft sowie 1 Jungenmannschaft).

„Lange haben wir jetzt gespannt gewartet, wo wir nach der neuen Bezirkseinteilung mit unseren Mannschaften spielen werden“, sagt Manfred Nießen, der Abteilungsleiter der Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich. Nun sei das Geheimnis gelüftet. Sowohl die 2. als auch die 3. Herrenmannschaft würden trotz der Reform weiterhin gegen die Mannschaften des alten Kreises Aachen antreten. Für die 1. Herrenmannschaft gehe es nach dem unerwarteten Aufstieg teilweise auch gegen andere Teams. „Hier erwarten wir einen schwerlich zu gewinnenden Abstiegskampf, verbunden mit der Hoffnung, dass die Moral der Mannschaft auch bei mehreren Niederlagen in Folge gut bleibt.“ Einige Abgänge, die zur Debatte gestanden hätten, konnten abgewendet werden, sodass dem Abenteuer Bezirksoberliga nun nichts mehr entgegenstehe.

„Grundsätzlich finde ich die Zusammenlegung der Kreise zu einem neuen Bezirk nicht gänzlich falsch und wir stehen den Neuerungen positiv gegenüber, obwohl es schon ein komisches Gefühl ist, dass es jetzt nach so langer Zeit keinen Tischtenniskreis Aachen mehr gibt“, so der Abteilungsleiter.

Zusätzlich zu den 3 Herrenmannschaften und der Damenmannschaft wird in der kommenden Spielzeit wieder eine Jungenmannschaft an den Start gehen. Bei der 3. Herrenmannschaft hoffe man bei einem guten Saisonverlauf auf einen eventuellen Aufstieg und „vielleicht kann die Damenmannschaft auch wieder im oberen Drittel der Tabelle mitspielen“. Wobei das grundsätzliche Ziel bleibe, dass der Spaß und die Kameradschaft untereinander wie bisher groß geschrieben würden.
„Die Stimmung in der Abteilung ist insgesamt gut und der Ehrgeiz zeigt sich wöchentlich beim Training, wo trotz Sommerferien durchschnittlich rund zehn Spieler anwesend sind“, zeigt sich Nießen optimistisch. Auch wenn man durch die Pandemie den einen oder anderen Spieler `verloren` habe, sei man trotzdem froh, relativ schadlos durch die Coronazeit gekommen zu sein. Die Mitgliederzahlen seien stabil und im Jugendbereich sogar leicht steigend. In der erst zweiten Saison stünden hier die Eingewöhnung an den Spielbetrieb und das Heranführen an den Sport im Vordergrund.

Quelle: Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten

Tischtennismannschaft des TSV Kesternich spielt sich bis ins Kreispokal-Finale

Die 2. Pokalmannschaft der Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich erreichte einen besonderen sportlichen Erfolg und kam bis in das Finaledes Kreispokals, der aufgrund der Neueinteilung der Bezirke letztmals in dieser Form stattgefunden hat (v. l.): Peter Stollenwerk, Rafael Mainka und René

Kesternich. Pokalspiele sind immer etwas Besonderes und haben einen besonderen Reiz. Dies ist auch auch im Tischtennis der Fall, denn hier ist die Distanz kürzer, die Mannschaften kleiner und das Potential einer Überraschung hier und da größer. Etwas überraschend war der Einzug der Tischtennis-Herrenmannschaft des TSV Kesternich in das Finale des Herren-B-Kreispokals am vergangenen Wochenende dann auch.
Die Dreiermannschaft, die in der Finalrunde mit der Besetzung Peter Stollenwerk, René Braun und Rafael Mainka an die Platte trat, hatte die Aufgaben bis hin zur Pokal-Endrunde recht souverän gelöst. Daher standen nun in der Halle von Stolberg-Münsterbusch am Glashütter Weiher die Halbfinalbegegnungen sowie direkt im Anschluss das Finale an.
Im Halbfinale traf das Trio aus Kesternich zunächst auf die Mannschaft des gastgebenden TTC Stolberg-Vicht. Obwohl die Vichter nicht in ihrer Bestbesetzung antreten konnten, zeigten die Spieler des TSV eine starke Leistung und konnten so einen ungefährdeten 4:0 Erfolg herausspielen. Dieser bedeutete gleichzeitig den Einzug in das Finale des Kreispokals. Im der anderen Halbfinalbegegnung traf der Polizeisportverein Aachen auf Alemannia Aachen. Auch hier wurde die Partie zu einer klaren Angelegenheit, indem sich der Polizeisportverein Aachen ebenfalls recht souverän mit 4:1 durchsetzen konnte.
Somit kam es im Finale zur Begegnung zwischen dem TSV Kesternich und dem Polizeisportverein aus Aachen. Nachdem Peter Stollenwerk und René Braun die ersten Einzel ohne große Aussichten auf Erfolg jeweils verloren hatten, stand es schnell 0:2 aus Sicht der Eifeler. Im Anschluss konnte Rafael Mainka zwar auf 1:2 verkürzen, sodass kurz noch einmal Hoffnung aufkam. Diese war jedoch lediglich von kurzer Dauer, da das folgende Doppel sowie die nächste Einzelbegegnung wieder recht deutliche Niederlagen einbrachten. Im Endeffekt gab es im Finale so eine 1:4 Niederlage, mit dem Finaleinzug und dem damit verbundenen zweiten Platz kann man aber dennoch sehr zufrieden sein. Denn im Voraus hätte man doch nicht unbedingt mit einer so langen Pokalreise gerechnet im Kreispokal gerechnet, der in der laufenden Saison in dieser Form zum letzten Mal stattgefunden hat.

Besondere Endrunde

Denn eine große Besonderheit hatte die diesjährige Kreispokal-Endrunde ebenfalls noch zu bieten: Zur neuen Tischtennis-Saison 2023 / 2024 werden die Kreise und Bezirke großflächig neu eingeteilt, sodass es den jetzigen Tischtenniskreis Aachen nicht mehr geben wird, sondern unter anderem auch die Bezirke Düren und Rur-Wurm dann zu diesem gehören werden. Dies macht das Erreichen der Pokalrunde sogar zu einem in gewisser Weise historischen Erfolg für die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich.
Den Schwung dieses Pokalerfolgs möchten die Tischtennis-Herren nun natürlich gerne auch mit in die restlichen Meisterschaftsspiele der laufenden Saison nehmen.

Quelle: Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten

So sehen die Sieger des diesjährigen Weihnachtsturnieres der Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich aus (v.l.): Stephan Breuer (2. Platz), David Krämer (1. Platz) und Fabian Braun (3. Platz).

Kesternich. Neues Jahr, neuer Sport: Mittlerweile ist es bereits zur Tradition geworden, dass die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich ihr traditionelles Weihnachtsturnier Anfang Januar ausrichtet. So war es auch in diesem Jahr nach zweijähriger Zwangspause und es stand für die Liebhaber des kleinen Plastikballes mit 40 Millimetern Durchmesser der erste Höhepunkt des Jahres an. Dazu kamen rund 20 Aktive der mitgliederstärksten Tischtennis-Abteilung der Region auf der Kesternicher Höhe zusammen, um sich einem ersten kleinen Kräftemessen im neuen Jahr zu stellen. Zwar war der sportliche Ehrgeiz auch bei diesem Wettbewerb durchaus vorhanden, stand aber nicht unbedingt im Vordergrund. Denn mindestens ebenso so wichtig waren das Beisammensein, der Austausch und die Geselligkeit. Um das Turnier noch spannender und ausgeglichener zu gestalten, hatte sich das Organisationsteam eine kleine Besonderheit in den Regeln überlegt: Die in der Rangliste niedriger eingestuften Spieler erhielten zu Beginn jeden Satzes einen gewissen Vorsprung, der sich je nach Ausgang des Satzes dynamisch entwickelte und entweder größer oder kleiner wurde. So wurde das freundschaftliche Turnier trotz des kameradschaftlichen Charakters zu einer guten Möglichkeit für die Aktiven der drei Herrenmannschaften des TSV, sich auf die Rückrunde der Saison vorzubereiten, die bereits Mitte Januar beginnen wird.
Als Spielart wählten die Organisatoren das bewährte Doppel-KO-System. Dies bedeutet so viel wie, dass man nach einer Niederlage weiterhin im Turnier verblieb. Es bestand weiterhin die Chance auf einen späteren Turniersieg. Nach insgesamt rund fünf Stunden Tischtennis, vielen Gesprächen und der einen oder anderen Leckerei, stand das Finale des Wettbewerbes fest, in dem Titelverteidiger David Krämer auf Stephan Breuer traf. In einer über weite Strecken umkämpften Partie konnte Stephan Breuer anfangs in Führung gehen, musste sich letztendlich aber mit 2:3 geschlagen geben. Den dritten Platz konnte sich Fabian Braun sichern. Nach dem sportlichen Teil des Tages, folgte die „dritte Halbzeit“ inklusive der Siegerehrung in der vereinseigenen „Kaschemme“. Abteilungsleiter Manfred Nießen bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung im Vorfeld und sprach einige Grußworte, bevor er die Pokale überreichte. Nach einem gemeinsamen Abendessen, einigen Kaltgetränken sowie geselligen Stunden, steht dem Beginn der zweiten Saisonhälfte nun nichts mehr im Wege.

Quelle: Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten

 

Tischtennis: Timo Braun erneut Herren-A Vereinsmeister beim TSV Kesternich

Sie konnten sich am Ende in der Herren-A Konkurrenz durchsetzen und machte die Plätze bei der diesjährigen Tischtennisvereinsmeisterschaften des TSV Kesternich unter sich aus (v. l.): Fabian Braun (3. Platz), Timo Braun (1. Platz) und Stephan Breuer (2. Platz). Für die Sieger gab es jeweils Pokale, für die Platzierten Urkunden.

Das ist der Nachwuchs der Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich: Nico Brandes (3. v. l., 1. Platz Schüler-Konkurrenz), Manuel Brandes (3. v. r., 2. Platz Schüler-Konkurrenz), Peter Weber (2. v. l., 3. Platz Schüler-Konkurrenz) sowie Jugend-Betreuer Timo Braun (2. v. r.), Abteilungsleiter Manfred Nießen (l.) und Fabio Kamp.


Kesternich. Die Einzel-Vereinsmeisterschaften, die die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich 1947 e. V. am letzten Augustwochenende ausrichtete, waren die ersten in der vereinseigenen Sporthalle auf der Kesternicher Höhe. Zwar wurde der Umzug bereits vor rund zwei Jahren vollzogen, doch die Vereinsmeisterschaften mussten in den letzten beiden Jahren, bedingt durch die Pandemie, abgesagt werden.
Am diesem letzten Sonntag im August stand dann bereits Tischtennis ab dem Vormittag auf dem Programm. Zunächst schlug die Stunde der jungen Talente, die ihren Vereinsmeister in der Schüler-Konkurrenz ausspielte.
Hier wurde zunächst in einer Gruppe nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Im Endspiel kam es dann zum Duell zwischen Nico Brandes und Manuel Brandes, das Nico Brandes äußerst knapp mit 3:2 Sätzen und einem 12:10 im Entscheidungssatz für sich entscheiden konnte.
Bei den Damen-B wurde ebenfalls in einer Gruppe „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Vor dem letzten Spiel hatten sowohl Annelie Breuer als auch Anni Krings alle bisherigen Partien für sich entschieden, sodass das letzte Gruppenspiel gleichzeitig auch das Finale sein sollte. Dies konnte Anni Krings mit 3:1 Sätzen für sich entscheiden und kann sich nun neue Vereinsmeisterin der Damen-B Konkurrenz nennen.

Umkämpfte Duelle

Bei den Herren startete man in insgesamt drei Gruppen. Auch hier wurde in jeder Gruppe der Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Dabei kamen die ersten beiden jeder Gruppe im Anschluss an die Gruppenphase in die Herren-A Konkurrenz und die Gruppendritten und vierten in die Herren-B Konkurrenz. In den Halbfinals bei den Herren-B kam es zu den Duellen Manfred Nießen gegen Wolfgang Theves, das Manfred Nießen mit 3:1 Sätzen für sich entscheiden konnte sowie Klaus Wildrath gegen Max Stollenwerk, das Klaus Wildrath ebenfalls mit 3:1 Sätzen für sich entscheiden konnte. Im Finale behielt schließlich Manfred Nießen mit 3:2 Sätzen knapp die Oberhand. Den dritten Platz konnte sich Max Stollenwerk im Spiel um Platz 3 mit 3:0 Sätzen gegen Wolfgang Theves sichern.
In der Herren-A Konkurrenz standen sich im Anschluss in den Halbfinals Timo Braun und David Krämer sowie Stephan Breuer gegen Fabian Braun gegenüber. Das erste Halbfinale konnte Timo Braun mit 3:0 Sätzen für sich entscheiden, während Stephan Breuer das zweite Semifinale nach einem 0:2 Satzrückstand noch mit 3:2 für sich entscheiden konnte.
Im Finale hieß es daher Timo Braun gegen Stephan Breuer. Dieses sollte eine umkämpfte Partie werden, die Timo Braun schließlich nach einem 1:2 Satzrückstand mit 3:2 für sich entscheiden konnte und sich nun Vereinsmeister der Herren-A nennen kann. Den dritten Platz sicherte sich Fabian Braun mit einem 3:2 Sieg gegen David Krämer.
Somit waren am frühen Sonntagabend alle Titel vergeben.
In beinahe allen Konkurrenzen gab es durchaus einige spannende und umkämpfte Duelle, die das Potential für eine Überraschung hatten.
Unmittelbar nach dem letzten Spiel des Tages und insgesamt rund elf Stunden Tischtennis an zwei Tagen, standen noch die Siegerehrungen auf der Tagesordnung. „Ich danke allen Aktiven für die Teilnahme und die Mitwirkung an den Einzel-und Doppelvereinsmeisterschaften, wodurch dies erst möglich gemacht wird. Denn ohne ehrenamtliches Engagement funktionieren solche Veranstaltungen nicht“, so Abteilungsleiter Manfred Nießen. An beiden Tagen war für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Zuschauer stets gesorgt, indem das Helferteam des TSV eine bunt gemischte Cafeteria organisierte.
Nach dem offiziellen Teil mit der Siegerehrung als Abschluss, ließ man den Tag bei dem einen oder anderen Kaltgetränk ausklingen, bevor am ersten Septemberwochenende dann der Spielbetrieb für die insgesamt fünf Mannschaften des TSV Kesternich in der Meisterschaft Fahrt aufnimmt.

Quelle: Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten

 

Der TSV Kesternich krönt neue Tischtennis-Vereinsmeister

Kesternich. Es waren besondere Vereinsmeisterschaften, die die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich 1947 e. V. in diesem Jahr in der vereinseigenen Sporthalle auf der Kesternicher Höhe ausrichtete. Zunächst einmal waren es die ersten seit dem Jahr 2019, denn die Vereinsmeisterschaften mussten in den letzten beiden Jahren, bedingt durch die Pandemie, jeweils abgesagt werden. Zudem fanden die Doppel- und Einzelvereinsmeisterschaften an einem Wochenende statt, was auch eher ungewöhnlich ist.
So standen am Freitagabend, im Jahre des 75-Jährigen Bestehens des TSV Kesternich, zunächst die Vereinsmeisterschaften im Doppel an. Um hier spannende und faire Begegnungen zu ermöglichen, wurden die Doppel-Paarungen möglichst nach Spielstärke ausgelost.
Nach vielen spannenden Duellen, in denen der Spaß nie zu kurz kam und rund vier Stunden Tischtennis, stand am späten Abend das Finale zwischen den Doppeln Manfred Nießen mit Peter Stollenwerk gegen David Krämer mit Addi Keldenich fest. Nach einem knappen und umkämpften Spiel zu Beginn, wurde die Sache dann jedoch relativ schnell eindeutig, sodass David Krämer und Addi Keldenich sich den Titel „Doppel-Vereinsmeister“ 2022 mit einem 3:0 Sieg sichern konnten.
Zuvor wurde in verschiedenen Gruppen im Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Insgesamt waren rund 20 Teilnehmer, inklusive der Damen des TSV Kesternich, mit von der Partie. Die Gruppenersten und Gruppenzweiten zogen dabei ins Halbfinale ein. Im ersten Halbfinale kam es zum Spiel der Paarungen Manfred Nießen / Peter Stollenwerk gegen Annika Jansen / Fabian Braun , wobei sich Manfred Nießen und Peter Stollenwerk am Ende knapp mit 3:2 Sätzen durchsetzen konnten . Im zweiten Semifinale trafen David Krämer und Addi Keldenich auf Daniela Sawallich und Marc Weiß, wobei dies mit 3:0 für David Krämer und Addi Keldenich eine klare Sache war. Dies bedeutete dementsprechend den Finaleinzug für diese beiden Doppel.
Während und nach dem „offiziellen“ Teil war für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Zuschauer stets gesorgt, indem das Helferteam des TSV eine bunt gemischte Cafeteria organisierte. Hier konnte man den Abend noch einmal Revue passieren lassen, bevor am ersten Septemberwochenende der Spielbetrieb in der Meisterschaft aufgenommen wird.

Quelle: Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten

Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich hat neue Vereinsmeister

Kesternich. Offiziell ist es noch gar nicht eingeweiht, doch das erste Turnier, wenn auch vereinsintern, hat bereits stattgefunden: Die Rede ist vom neuen Sport- und Kulturzentrum im Vereinsweg auf der Kesternicher Höhe. In der neuen Sporthalle veranstaltete die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich nun ihre jährlichen Vereinsmeisterschaften in der Doppel-Konkurrenz. Rund 20 Aktive der Abteilung nahmen dabei die neue Heimstätte des Vereins aktiv in Augenschein – der eine oder andere war sogar zum ersten Mal dort. Es war sozusagen die inoffizielle Einweihung für die Tischtennis-Abteilung, denn es war der erste Einsatz in neuer Halle. Dabei entstand ein durchweg positiver Eindruck, denn alle Beteiligten schienen sehr zufrieden mit dem Ergebnis des lange geplanten Projektes zu sein und sich wohl zu fühlen in der neuen Umgebung. „Ich denke, dass sich das lange Warten gelohnt hat und wir uns im unserem neuen Zuhause schnell eingewöhnen werden“, sagte Abteilungsleiter Manfred Nießen vor Turnierbeginn.


So brauchte es auch keine lange Einspiel- und Eingewöhnungszeit und das Turnier konnte zügig starten. Zwar wurden vor Turnierbeginn, passend zur schmucken Halle, noch alle Tische ordentlich poliert, doch dann konnte es auch schon losgehen. Gespielt wurde in der Gruppenphase zunächst im Modus „Jeder gegen jeden“. Alle Paarungen wurden zugelost, um einen möglichst fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Welches Doppel dabei zuerst drei Sätze für sich entscheiden konnte, verbuchte jeweils den Sieg. Am Ende kamen aus beiden Gruppen die beiden Erstplatzierten Doppel weiter und zogen in die Halbfinals ein. Im KO-System setzten sich im ersten Halbfinale David Krämer und Daniel Frings mit 3:1 Sätzen gegen Wolfgang Theves und Timo Braun durch. Im zweiten Halbfinale besiegten Manfred Nießen und Max Stollenwerk Bernd Bierwisch und Lars Rüttgers knapp mit 3:2. Das anschließende Finale entwickelte sich ebenfalls zu einer engen Angelegenheit. Nach einer 1:0 Führung sowie einem zwischenzeitlichen 1:2 Rückstand, setzten sich Manfred Nießen und Max Stollenwerk letzten Endes mit 3:2 gegen David Krämer und Daniel Frings durch und können sich nun für ein Jahr Doppel-Vereinsmeister nennen. Die Siegerehrung übernahm stellvertretend für den Abteilungsleiter Manfred Nießen sein Stellvertreter Ulrich Theves, bevor der erste Abend auf der Kesternicher Höhe einen gemütlichen und längeren Ausklang fand.

 

Bald endgültiger Umzug

Für die Platzierten aus der Gruppenphase gab es noch eine „Trostrunde“, in der auch die hinteren Plätze ausgespielt wurden. Auch wenn während des Turniers der sportliche Gedanke und der Ehrgeiz dominierten, kamen die Geselligkeit und die Kameradschaft in keinem Augenblick zu kurz. Für die mitgliederstärkste Abteilung des Vereins war es die Premiere in neuer Halle, bevor nach der Sommerpause sowohl ein Teil des Trainings, als auch alle Tischtennis-Heimspiele der vier Herrenmannschaften in Kesternich ausgetragen werden. Der Wehmut, der mit dem Verlassen der langjährigen Heimspielstätte in Steckenborn verbunden war, wird dann wohl rasch verschwinden und der Vorfreude weichen, ist sich nicht nur der Abteilungsleiter sicher.

 

Autor: Max Stollenwerk ​

Neue Bälle, neue Halle und mit neuem Mut an die Platte

 

Die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich stellt aktuell mit vier Herrenmannschaften, einer Damenmannschaft sowie zumindest bis zur Saisonhalbzeit einer Schülermannschaft die mit Abstand größte Abteilung in der Nordeifel. Die 1. Herrenmannschaft spielte in dieser Saison in der Herren-Bezirksklasse 2 und stellte damit die klassenhöchste Mannschaft in der Nordeifel. In dieser belegte man nach Abschluss der Rückrunde mit 24:20 Punkten einen passablen, wenn auch nicht ganz zufriedenstellenden, fünften Tabellenplatz. Die 2. Herrenmannschaft trat in der Kreisliga an und erreichte dort mit 21:23 Punkten einen sechsten Tabellenplatz im sicheren Mittelfeld. Die 3. Herrenmannschaft ging nach dem Aufstieg in der 1. Kreisklasse an den Start und landete nach Abschluss der Saison mit 9:27 Punkten auf dem neunten und vorletzten Tabellenplatz, der wohl den direkten Wiederabstieg bedeutet. Die 4. Herrenmannschaft war ebenfalls aufgestiegen, hatte in der 2. Kreisklasse aber einen sehr schweren Stand. Daher konnte diese auch kein Spiel gewinnen und landete mit 0:40 Punkten auf dem elften und letzten Tabellenplatz in der 2. Kreisklasse, Gruppe 1, was gleichzeitig den Abstieg bedeutet. Sowohl im Jugendbereich, als auch bei den Damen, stellte der TSV Kesternich in der abgelaufenen Saison als einziger der fünf Vereine in unserer Region je eine Mannschaft. Die Damenmannschaft landete in der Bezirksklasse Gruppe mit 7:21 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz, während die Schüler-A-Mannschaft aufgrund von Personalproblemen vor Beginn der Rückrunde bei einem Punkteverhältnis von 0:12 und dem letzten Tabellenplatz aus der Kreisliga zurückgezogen werden musste.

„In den letzten Jahren konnten wir immer einen oder sogar mehrere Aufstiege verbuchen, sodass diese Saison die zu erwartende schwere wurde“, zog Manfred Nießen, der Abteilungsleiter der Kesternicher Tischtennis-Abteilung, ein erstes Saisonfazit. Durch die beiden Aufstiege seien die Mannschaften in stärkere Klassen gekommen, sodass aufgrund der neuen Gegebenheiten nicht mehr so viele Siege erzielt werden konnten. „Nach einem Jahr mit zwei Abstiegen kann man natürlich nicht zufrieden sein, aber aufgrund der höheren Klassen sowie größeren Personalproblemen als gewohnt in allen Mannschaften, war dies schon zu erwarten“ zeigte sich Nießen realistisch.

Für den TSV Kesternich und somit auch für die Tischtennis-Abteilung steht der Umzug in die neue Heimat kurz bevor, denn das vereinseigene Sport-und Kulturzentrum auf der Kesternicher Höhe steht kurz vor der Fertigstellung. „Für die neue Saison wünsche ich mir, dass wir in allen Mannschaften wieder konstanter und auch häufiger komplett spielen“, so Nießen. Zudem sei ein wichtiges Ziel natürlich, „sich an die neue Halle zu gewöhnen und mit neuer Motivation in der neuen Heimat wieder durchzustarten“.

Aller Voraussicht nach wird der TSV in der kommenden Saison erneut mit vier Herrenmannschaften, einer Damenmannschaft sowie eventuell einer Jugendmannschaft an den Start gehen.

Auch zum Thema Plastikball, der zur neuen Saison eingeführt wird, und den Zelluloid-Ball ersetzt, hat Nießen eine Meinung: „Hauptsächlich bin ich froh darüber, dass die ewige Diskussion über Plastik oder Zelluloid nun endlich vorbei ist.“ In der Abteilung werde man sich sicherlich an das neue Material gewöhnen, wie es zu Beginn läuft bleibe natürlich zunächst abzuwarten. Im Jugendbereich lief es beim TSV in dieser Saison recht überschaubar. Zwar hatte die Abteilung als einzige der fünf Vereine eine Schülermannschaft gemeldet, diese musste jedoch zur Halbzeit der Saison abgemeldet werden. „Im Moment haben wir aber regelmäßig wieder ein Dutzend Kinder und Jugendliche regelmäßig beim Training, sodass wir zur kommenden Saison wieder auf eine Mannschaft hoffen“, erklärt Nießen. Ein Problem sei jedoch die Sprunghaftigkeit vieler Jugendlicher und die Verlässlichkeit lasse oftmals zu wünschen übrig. „In unserer neuen Halle wollen wir das Jugendtraining etwas umstellen und es soll von Dienstag auf Freitag verlegt werden. Mit einem neuen Jugendbetreuer und frischem Wind soll es hier wieder strukturierter werden“, ist Nießen guter Dinge für die Zukunft.

 

Autor: Max Stollenwerk

Der Zelluloid-Ball hat nun ausgetitscht

Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich richtet Einzel-Vereinsmeisterschaften aus. Viele spannende Duelle und eine lockere Atmosphäre in der Steckenborner Sporthalle.

 

Von Max Stollenwerk

Steckenborn/Kesternich. Es sollten besondere Vereinsmeisterschaften werden, die die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich in diesem Jahr 2019 ausrichtete. Zum letzten Mal mit den gewohnten Zelluloid-Bällen, zum letzten Mal in der vertrauten Steckenborner Sporthalle. Zum einen war bei einigen Akteuren schon etwas Wehmut zu spüren, zum anderen aber genauso die Vorfreude auf eine neue Heimstätte und ein neues, eigenes Zuhause, das der Verein und somit auch die Tischtennisabteilung in absehbarer Zeit auf der Kesternicher Höhe beziehen wird.

Am Sonntagmorgen standen zu Beginn die Konkurrenzen der Damen-A und B sowie der Jugend auf dem Programm. In der Konkurrenz der Jugendlichen gab es, trotz einiger Aktiver, jedoch leider nur so wenige Anmeldungen für die Einzel-Vereinsmeisterschaften, dass diese ausfallen musste. Durch den bevorstehenden Umzug soll hier wieder eine positivere Entwicklung erreicht werden, sodass diese Konkurrenz zukünftig auch wieder ausgespielt werden kann. In der Damen-A-Klasse gab es terminbedingt ebenfalls lediglich zwei Teilnehmerinnen, sodass es direkt zum Endspiel zwischen Natascha Harth und Sandra Bongard kam, das Harth mit 3:0 für sich entschied.

In der Damen-B-Konkurrenz gab es insgesamt vier Teilnehmerinnen, die in einer Gruppe Jeder gegen Jeden spielten. Am Ende stand Annelie Breuer ungeschlagen als neue Vereinsmeisterin fest. Typisch für das vereinsinterne Turnier sind jedoch bei Weitem nicht nur das sportliche Kräftemessen, sondern vor allem die Geselligkeit und die Kameradschaft, die bei vielen Gesprächen im Vordergrund stehen und gefördert werden.

 

Keine großen Überraschungen

Im Anschluss starteten ohne große Verzögerungen die teilnehmerstärksten Konkurrenzen der Herren-A und B. Hier gab es insgesamt 16 Kontrahenten, die sich in vier Vierergruppen, ebenfalls im System Jeder gegen Jeden, duellierten. Die jeweiligen Gruppenersten und –zweiten qualifizierten sich für die Viertelfinals bei den Herren-A, die Gruppendritten und –vierten für die Viertelfinals bei den Herren-B. Nach dieser sowie der Vorschlussrunde, standen nur noch die Finals sowie die Spiele um Platz drei aus. Bei den Herren-B setzte sich Fabian Braun im Spiel um Platz drei gegen Peter Stollenwerk durch, das Finale entschied Ulrich Theves gegen Manfred Nießen für sich.

In der Klasse der Herren-A sicherte sich David Krämer gegen Max Stollenwerk den dritten Platz. Das Finale wurde zu einer sehr knappen Angelegenheit. Letztlich konnte Timo Braun sich nach einem 0:2 Satzrückstand noch mit 3:2 gegen Lars Rüttgers durchsetzen und sich den Titel sichern.

In beiden Konkurrenzen gab es durchaus einige spannende und umkämpfte Duelle, wobei die großen Überraschungen in diesem Jahr insgesamt ausblieben.

Unmittelbar nach dem letzten Spiel des Tages und insgesamt rund acht Stunden Tischtennis pur, stand noch die Siegerehrung auf der Tagesordnung. „Ich danke allen Aktiven für die Teilnahme und die Mitwirkung an den Einzel-Vereinsmeisterschaften und freue mich auf die nächste Ausgabe, dann in unserer eigenen Halle“, so Abteilungsleiter Manfred Nießen.

Einen besonderen Dank richtete Nießen im Rahmen der Siegerehrung an Bruno Hammerschmidt sowie Mechtild und Matti Kuballa. „Durch euer großes Engagement, mittlerweile bereits über eine lange Zeit und viele Saisons, unterstützt ihr die erste Mannschaft, aber auch die gesamte Tischtennis-Abteilung enorm.“ Er hoffe und ist gleichzeitig guter Dinge, dass dieses Engagement auch in der neuen Heimat, der bald fertigen Halle auf der Kesternicher Höhe, fortgesetzt werde.

Nach dem offiziellen Teil mit der Siegerehrung als Abschluss, ließ man den Tag bei dem einen oder anderen Kaltgetränk ausklingen und verabschiedete sich so langsam aber sicher aus der langjährigen Heimspielstätte in Steckenborn.

 

Autor: Max Stollenwerk

Abschied aus dem Vorstand für Wolfgang Theves nach 14 Jahren


Von Max Stollenwerk

Kesternich. Es war gleichzeitig ein Abschied, aber auch ein Neuanfang: Die diesjährige Mitgliederversammlung der Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich fand erstmals in den neuen Räumlichkeiten und der neuen Heimat des Vereins, der Sporthalle auf der Kesternicher Höhe, statt. Auch wenn es stellenweise noch wie auf einer nicht fertig gestellten Baustelle aussieht, ist das Grundgerüst von Sporthalle und Dorfgemeinschaftshaus mehr als deutlich erkennbar. Gleichzeitig war es die letzte Vorstandssitzung für Wolfgang Theves, den langjährigen Jugendwart der Abteilung, als Mitglied des Vorstandes. Denn nach 14 Jahren ehrenamtlicher Vorstandsarbeit hat er sein Amt mit Ablauf der Mitgliederversammlung nun niedergelegt.

„Wir danken Dir für 14 Jahre Vorstandsarbeit und Einsatz für den Verein und wünschen Deinem Nachfolger bereits jetzt ein gutes Gelingen“, richtete Abteilungsleiter Manfred Nießen anerkennende Worte an Theves. Nach dieser langen Zeit im Vorstand sei es nun jedoch „an der Zeit, das Amt in jüngere Hände zu geben“, erklärte der scheidende Jugendwart.

Nach der Begrüßung der rund 20 anwesenden Mitglieder durch Abteilungsleiter Manfred Nießen, standen jedoch zunächst die Berichte aus den verschiedenen Bereichen an. Im Geschäftsbericht kam Nießen auf das abgelaufene Geschäftsjahr zu sprechen und fasste die prägnanten Ereignisse kurz zusammen. Das eindeutige Augenmerk lag hier auf dem Voranschreiten des neuen Sport- und Kulturzentrums. Ulrich Theves berichtete in Vertretung für Wolfgang Theves im Jugendbericht über die Entwicklung im Jugendbereich. Zwar seien zurzeit wieder etwas mehr Jugendliche beim Training, dennoch musste die Schülermannschaft nach der Hinrunde abgemeldet werden. Durch neue Trainingszeiten und eine etwas andere Trainingsform in der neuen Halle, hoffe man hier jedoch auf einen Aufschwung. Anschließend fasste Martina Hoss als Damenwartin das Jahr für die Hobby-Damengruppe zusammen und berichtete über verschiedene gemeinsame Aktivitäten. Daniela Sawallich umriss als Mannschaftsführerin den Verlauf der abgelaufenen Saison für die einzige Tischtennis-Damenmannschaft in der Nordeifel, bevor Sportwart Max Stollenwerk auf den sportlichen Saisonverlauf der insgesamt vier Herrenmannschaften zu sprechen kam. Abschließend blickte Ulrich Theves in Vertretung für den Kassierer, Matti Kuballa, im Kassenbericht auf Einnahmen und Ausgaben der Abteilung zurück.

Im Bericht der Kassenprüfer attestierten Jonathan Kaulard und Christopher Stollenwerk dem Kassierer eine einwandfreie Kassenführung, sodass anschließend der gesamte Vorstand einstimmig entlastet wurde.

 

Einstimmige Neuwahlen

In den Neuwahlen gab es vier einstimmige Entscheidungen. Ulrich Theves wurde für zwei weitere Jahre als stellvertretender Abteilungsleiter gewählt, Max Stollenwerk für zwei weitere Jahre als Sportwart. Zum neuen Jugendwart wurde Nicolas Cremer gewählt, der zu Beginn aber sicherlich auf die Unterstützung der Abteilung und des Vorstandes hoffen darf. Christopher Stollenwerk bleibt nach der Wahl im letzten Jahr für ein weiteres Jahr Kassenprüfer, während René Braun anstelle von Jonathan Kaulard für zwei Jahre neu als Kassenprüfer gewählt wurde.

Anschließend war noch Zeit zur Aussprache, sodass einige Themen im Jugendbereich sowie Nachfragen zur abgelaufenen Saison besprochen wurden, bevor bereits ein kleiner Ausblick auf die kommende Saison gewagt wurde.

Zum Schluss der Versammlung wurde noch über die bevorstehenden Einzel-Vereinsmeisterschaften, den Umzug in die neue Halle sowie weitere Termine im laufenden Jahr gesprochen, bevor Manfred Nießen die Versammlung nach rund einer Stunde schloss.

„Feuer frei“ bei der zweiten Auflage der „Brettchen-Open“

 

Von Max Stollenwerk

Steckenborn/Kesternich. Sport nach den meist essensreichen Weihnachtstagen, Geselligkeit und gute Kameradschaft und zudem noch ein weihnachtliches Flair: So kann man das Weihnachtsturnier der Tischtennisabteilung des TSV Kesternich in aller Kürze zusammenfassen. Rund 15 Aktive hatten sich zu diesem in der Sporthalle an der Steckenborner Grundschule eingefunden, um die ersten Bälle des neuen Jahres durch die Halle fliegen zu lassen. Gespielt wurde dabei nicht unter regulären Bedingungen und auch nicht mit dem gewohnten Material, denn das Gewinnen stand hierbei nicht unbedingt an erster Stelle.

Denn zu Jahresbeginn waren es mehr Spaß und Geselligkeit, die im Vordergrund standen. Die Aktiven der Abteilung bekamen daher allesamt das gleiche Material zur Verfügung gestellt und mussten lediglich mit Noppengummi-Brettchen auskommen. Doch mit dem nötigen Ballgefühl und der Erfahrung kamen auch so einige sehenswerte und zugleich unterhaltsame Ballwechsel am grünen Tisch zustande. Die technischen Möglichkeiten waren zwar im Gegensatz zu den regulären Schlägern, bei denen jeder Spieler sein Material individuell zusammenstellen kann, deutlich eingeschränkt, aber trotz allem ging der Spaß zu keinem Zeitpunkt verloren.

 

Doppel-KO-System

Gespielt wurde im  sogenannten Doppel-KO-System, sodass man nach der ersten Niederlage noch nicht aus dem Turnier ausgeschieden war, sondern immer noch die Chance auf einen Turniererfolg hatte. Über eine Spieldauer von rund vier Stunden entwickelten sich dann auch einige knappe und spannende Duelle, die bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger Ehrgeiz und Siegeswillen entfachten. Am Ende konnte sich Michael Poos im Finale deutlich gegen Lars Rüttgers durchsetzen. Den letzten Platz auf dem Treppchen konnte sich Timo Braun sichern. Das Weihnachtsturnier war aller Voraussicht nach das letzte vereinsinterne Turnier vor dem Umzug in die neue Heimat des Vereins. Auf der Kesternicher Höhe ist das neue Sportzentrum nämlich inzwischen so gut wie fertig, sodass in wenigen Monaten der Umzug in die neuen Räumlichkeiten auf dem Programm steht, die aus einer Sporthalle, einem neuen Dorfgemeinschaftshaus sowie einem Kunstrasenplatz bestehen.

Während des gesamtes Turnieres standen einige Leckereien, teils zur Weihnachtszeit passend, sowie Kaltgetränke für die Spieler zur Verfügung. Nach dem Turnier folgte mit dem gemeinsamen Abendessen in der Gaststätte Stollenwerk in Steckenborn der gemütliche Teil des Tages. In diesem Rahmen folgte dann auch die Siegerehrung, bevor der Fokus nun schnell auf die Rückrunde gelegt wird, die bereits in dieser Woche in den Spielbetrieb startet.

Eine neue Ära für den TSV Kesternich bricht bald an

Umzug in vereinseigene Halle rückt immer näher. Neue Heimat auch Thema auf der Mitgliederversammlung der Tischtennisabteilung des TSV Kesternich.

 

Von Max Stollenwerk

Kesternich. Es war eine durchaus besondere Mitgliederversammlung der Tischtennisabteilung des TSV Kesternich. Denn zum ersten Mal war sie nicht mehr im altehrwürdigen Kesternicher Sportheim, sondern in der ehemaligen Grundschule. Gleichzeitig war es aller Voraussicht nach die letzte Mitgliederversammlung vor dem Umzug in die neue Heimat auf der Kesternicher Höhe.

Abteilungsleiter Manfred Nießen konnte über 20 Aktive in den Räumlichkeiten der alten Grundschule begrüßen, um über aktuelle und zukünftige Dinge zu berichten. „Die Arbeiten an unserem neuen Sportzentrum sind in vollem Gange und der Umzug wird immer konkreter“, sagte Nießen zu Beginn. Dann heißt es auch für die mit zurzeit sieben aktiven Mannschaften größte Abteilung im Verein, von der langjährigen Heimspielstätte in Steckenborn Abschied zu nehmen und nach Kesternich umzuziehen. Der neue Komplex, der am Ortsrand auf der Kesternicher Höhe entsteht, wird aus einer Sporthalle, einem Dorfgemeinschaftshaus für diverse Anlässe, sowie einem Kunstrasenplatz für den SV Nordeifel bestehen. Der Umzug soll, wenn alles planmäßig läuft, bereits zu Beginn der neuen Saison Anfang September erfolgen. Die Vereinsmeisterschaften der Tischtennisabteilung, die üblicherweise im April oder Mai stattfinden, sollen zur Einweihung der neuen Heimstätte nicht wie sonst in der Simmerather Dreifachhalle stattfinden, sondern in der vereinseigenen Spielstätte. Doch bis dahin warte noch einiges an Arbeit und auch die Phase der Eigenleistung, in der die Vereinsmitglieder zur Mitarbeit aufgerufen seien, stehe noch bevor.

 

Probleme bei der Jugendarbeit

Nachdem der Vorstand im Verlauf der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet wurde, berichteten neben dem Abteilungsleiter der Sportwart, der Kassierer, die Damenmannschaft sowie der Kassierer und der Jugendwart von den Saisonverläufen der einzelnen Mannschaften sowie von der Finanzlage im abgelaufenen Jahr.

Im Bericht des Jugendwartes, der in diesem Jahr stellvertretend vom zweiten Abteilungsleiter Uli Theves vorgetragen wurde, deuteten sich einige Schwierigkeiten an. „Unser aktueller Jugendwart wird sich im nächsten Jahr nicht mehr zur Wahl stellen, sodass hier dringender Handlungsbedarf besteht“, so Theves. Auch insgesamt lasse die Motivation der Jugendlichen im Training zurzeit etwas zu wünschen übrig. Sofern hier nicht zeitnah helfende Hände gefunden würden, sei es unumgänglich, dass zur nächsten Saison zum ersten Mal seit vielen Jahren keine Jugendmannschaft mehr gemeldet werden könne.

Abschließend standen noch die turnusmäßigen Neuwahlen einiger Posten auf der Tagesordnung. Manfred Nießen, Matti Kuballa, Martina Hoß sowie David Krämer wurden alle einstimmig für zwei weitere Jahre als Abteilungsleiter, Kassierer, Damenwartin sowie Beisitzer wiedergewählt. Christopher Stollenwerk wurde neben Jonathan Kaulard als zweiter Kassenprüfer gewählt, während Jugendwart Wolfgang Theves, der stellvertretende Abteilungsleiter Uli Theves sowie Sportwart Max Stollenwerk für ein weiteres Jahr im Amt bleiben.

Tischtennisabteilung des TSV Kesternich feiert Pokalerfolg auf Kreisebene

 

Kesternich. Pokalspiele sind immer etwas Besonderes. So auch im Tischtennis, denn hier ist die Distanz kürzer, die Mannschaften kleiner und das Potential einer Überraschung hier und da größer. Vollkommen überraschend war der Pokalsieg der Tischtennis-Herren des TSV Kesternich im Herren-B-Kreispokal am vergangenen Wochenende jedoch nicht.

Ungefährdet hatte die Dreiermannschaft die Hürden bis zur Endrunde genommen, die nun in Brand anstand. Hier standen die Halbfinalbegegnungen sowie direkt im Anschluss das Finale an.

Um ein Haar wäre im Halbfinale gegen die Mannschaft des TTC Stolberg-Vicht Endstation gewesen, denn zwischenzeitlich stand es 1:3 und der vierte Punkt wäre gleichzeitig der Siegpunkt gewesen. Doch durch eine Energieleistung konnten Fabian Braun, Rafael Mainka und Stefan Feilen die Partie noch auf ihre Seite ziehen und mit 4:3 gewinnen.

Diese Euphorie nahm die Mannschaft mit in das unmittelbar folgende Finale gegen die Gastgeber von der DJK Raspo Brand. In diesem waren die einzelnen Begegnungen in einigen Situationen zwar recht eng, doch am Ende stand ein deutlicher 4:0 Erfolg der Kesternicher zu Buche, den die Mannschaft mit den mitgereisten Fans gebührend feierte. Für mindestens ein Jahr kann sich die Mannschaft nun Pokalsieger nennen und diesen Schwung auch mit in die restlichen Meisterschaftsspiele nehmen. (maxs)

Sie haben den Tischtennispokal des Kreises Aachen in die Nordeifel geholt: Die Siegermannschaft des TSV Kesternich mit Stefan Feilen, Fabian Braun und Rafael Mainka (v. l. n. r.).

 

 

 

 

 

 

 

 

Autor: Max Stollenwerk