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Tischtennis

Neue Bälle, neue Halle und mit neuem Mut an die Platte

 

Die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich stellt aktuell mit vier Herrenmannschaften, einer Damenmannschaft sowie zumindest bis zur Saisonhalbzeit einer Schülermannschaft die mit Abstand größte Abteilung in der Nordeifel. Die 1. Herrenmannschaft spielte in dieser Saison in der Herren-Bezirksklasse 2 und stellte damit die klassenhöchste Mannschaft in der Nordeifel. In dieser belegte man nach Abschluss der Rückrunde mit 24:20 Punkten einen passablen, wenn auch nicht ganz zufriedenstellenden, fünften Tabellenplatz. Die 2. Herrenmannschaft trat in der Kreisliga an und erreichte dort mit 21:23 Punkten einen sechsten Tabellenplatz im sicheren Mittelfeld. Die 3. Herrenmannschaft ging nach dem Aufstieg in der 1. Kreisklasse an den Start und landete nach Abschluss der Saison mit 9:27 Punkten auf dem neunten und vorletzten Tabellenplatz, der wohl den direkten Wiederabstieg bedeutet. Die 4. Herrenmannschaft war ebenfalls aufgestiegen, hatte in der 2. Kreisklasse aber einen sehr schweren Stand. Daher konnte diese auch kein Spiel gewinnen und landete mit 0:40 Punkten auf dem elften und letzten Tabellenplatz in der 2. Kreisklasse, Gruppe 1, was gleichzeitig den Abstieg bedeutet. Sowohl im Jugendbereich, als auch bei den Damen, stellte der TSV Kesternich in der abgelaufenen Saison als einziger der fünf Vereine in unserer Region je eine Mannschaft. Die Damenmannschaft landete in der Bezirksklasse Gruppe mit 7:21 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz, während die Schüler-A-Mannschaft aufgrund von Personalproblemen vor Beginn der Rückrunde bei einem Punkteverhältnis von 0:12 und dem letzten Tabellenplatz aus der Kreisliga zurückgezogen werden musste.

„In den letzten Jahren konnten wir immer einen oder sogar mehrere Aufstiege verbuchen, sodass diese Saison die zu erwartende schwere wurde“, zog Manfred Nießen, der Abteilungsleiter der Kesternicher Tischtennis-Abteilung, ein erstes Saisonfazit. Durch die beiden Aufstiege seien die Mannschaften in stärkere Klassen gekommen, sodass aufgrund der neuen Gegebenheiten nicht mehr so viele Siege erzielt werden konnten. „Nach einem Jahr mit zwei Abstiegen kann man natürlich nicht zufrieden sein, aber aufgrund der höheren Klassen sowie größeren Personalproblemen als gewohnt in allen Mannschaften, war dies schon zu erwarten“ zeigte sich Nießen realistisch.

Für den TSV Kesternich und somit auch für die Tischtennis-Abteilung steht der Umzug in die neue Heimat kurz bevor, denn das vereinseigene Sport-und Kulturzentrum auf der Kesternicher Höhe steht kurz vor der Fertigstellung. „Für die neue Saison wünsche ich mir, dass wir in allen Mannschaften wieder konstanter und auch häufiger komplett spielen“, so Nießen. Zudem sei ein wichtiges Ziel natürlich, „sich an die neue Halle zu gewöhnen und mit neuer Motivation in der neuen Heimat wieder durchzustarten“.

Aller Voraussicht nach wird der TSV in der kommenden Saison erneut mit vier Herrenmannschaften, einer Damenmannschaft sowie eventuell einer Jugendmannschaft an den Start gehen.

Auch zum Thema Plastikball, der zur neuen Saison eingeführt wird, und den Zelluloid-Ball ersetzt, hat Nießen eine Meinung: „Hauptsächlich bin ich froh darüber, dass die ewige Diskussion über Plastik oder Zelluloid nun endlich vorbei ist.“ In der Abteilung werde man sich sicherlich an das neue Material gewöhnen, wie es zu Beginn läuft bleibe natürlich zunächst abzuwarten. Im Jugendbereich lief es beim TSV in dieser Saison recht überschaubar. Zwar hatte die Abteilung als einzige der fünf Vereine eine Schülermannschaft gemeldet, diese musste jedoch zur Halbzeit der Saison abgemeldet werden. „Im Moment haben wir aber regelmäßig wieder ein Dutzend Kinder und Jugendliche regelmäßig beim Training, sodass wir zur kommenden Saison wieder auf eine Mannschaft hoffen“, erklärt Nießen. Ein Problem sei jedoch die Sprunghaftigkeit vieler Jugendlicher und die Verlässlichkeit lasse oftmals zu wünschen übrig. „In unserer neuen Halle wollen wir das Jugendtraining etwas umstellen und es soll von Dienstag auf Freitag verlegt werden. Mit einem neuen Jugendbetreuer und frischem Wind soll es hier wieder strukturierter werden“, ist Nießen guter Dinge für die Zukunft.

Der Zelluloid-Ball hat nun ausgetitscht

Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich richtet Einzel-Vereinsmeisterschaften aus. Viele spannende Duelle und eine lockere Atmosphäre in der Steckenborner Sporthalle.

 

Von Max Stollenwerk

Steckenborn/Kesternich. Es sollten besondere Vereinsmeisterschaften werden, die die Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich in diesem Jahr 2019 ausrichtete. Zum letzten Mal mit den gewohnten Zelluloid-Bällen, zum letzten Mal in der vertrauten Steckenborner Sporthalle. Zum einen war bei einigen Akteuren schon etwas Wehmut zu spüren, zum anderen aber genauso die Vorfreude auf eine neue Heimstätte und ein neues, eigenes Zuhause, das der Verein und somit auch die Tischtennisabteilung in absehbarer Zeit auf der Kesternicher Höhe beziehen wird.

Am Sonntagmorgen standen zu Beginn die Konkurrenzen der Damen-A und B sowie der Jugend auf dem Programm. In der Konkurrenz der Jugendlichen gab es, trotz einiger Aktiver, jedoch leider nur so wenige Anmeldungen für die Einzel-Vereinsmeisterschaften, dass diese ausfallen musste. Durch den bevorstehenden Umzug soll hier wieder eine positivere Entwicklung erreicht werden, sodass diese Konkurrenz zukünftig auch wieder ausgespielt werden kann. In der Damen-A-Klasse gab es terminbedingt ebenfalls lediglich zwei Teilnehmerinnen, sodass es direkt zum Endspiel zwischen Natascha Harth und Sandra Bongard kam, das Harth mit 3:0 für sich entschied.

In der Damen-B-Konkurrenz gab es insgesamt vier Teilnehmerinnen, die in einer Gruppe Jeder gegen Jeden spielten. Am Ende stand Annelie Breuer ungeschlagen als neue Vereinsmeisterin fest. Typisch für das vereinsinterne Turnier sind jedoch bei Weitem nicht nur das sportliche Kräftemessen, sondern vor allem die Geselligkeit und die Kameradschaft, die bei vielen Gesprächen im Vordergrund stehen und gefördert werden.

 

Keine großen Überraschungen

Im Anschluss starteten ohne große Verzögerungen die teilnehmerstärksten Konkurrenzen der Herren-A und B. Hier gab es insgesamt 16 Kontrahenten, die sich in vier Vierergruppen, ebenfalls im System Jeder gegen Jeden, duellierten. Die jeweiligen Gruppenersten und –zweiten qualifizierten sich für die Viertelfinals bei den Herren-A, die Gruppendritten und –vierten für die Viertelfinals bei den Herren-B. Nach dieser sowie der Vorschlussrunde, standen nur noch die Finals sowie die Spiele um Platz drei aus. Bei den Herren-B setzte sich Fabian Braun im Spiel um Platz drei gegen Peter Stollenwerk durch, das Finale entschied Ulrich Theves gegen Manfred Nießen für sich.

In der Klasse der Herren-A sicherte sich David Krämer gegen Max Stollenwerk den dritten Platz. Das Finale wurde zu einer sehr knappen Angelegenheit. Letztlich konnte Timo Braun sich nach einem 0:2 Satzrückstand noch mit 3:2 gegen Lars Rüttgers durchsetzen und sich den Titel sichern.

In beiden Konkurrenzen gab es durchaus einige spannende und umkämpfte Duelle, wobei die großen Überraschungen in diesem Jahr insgesamt ausblieben.

Unmittelbar nach dem letzten Spiel des Tages und insgesamt rund acht Stunden Tischtennis pur, stand noch die Siegerehrung auf der Tagesordnung. „Ich danke allen Aktiven für die Teilnahme und die Mitwirkung an den Einzel-Vereinsmeisterschaften und freue mich auf die nächste Ausgabe, dann in unserer eigenen Halle“, so Abteilungsleiter Manfred Nießen.

Einen besonderen Dank richtete Nießen im Rahmen der Siegerehrung an Bruno Hammerschmidt sowie Mechtild und Matti Kuballa. „Durch euer großes Engagement, mittlerweile bereits über eine lange Zeit und viele Saisons, unterstützt ihr die erste Mannschaft, aber auch die gesamte Tischtennis-Abteilung enorm.“ Er hoffe und ist gleichzeitig guter Dinge, dass dieses Engagement auch in der neuen Heimat, der bald fertigen Halle auf der Kesternicher Höhe, fortgesetzt werde.

Nach dem offiziellen Teil mit der Siegerehrung als Abschluss, ließ man den Tag bei dem einen oder anderen Kaltgetränk ausklingen und verabschiedete sich so langsam aber sicher aus der langjährigen Heimspielstätte in Steckenborn.

Abschied aus dem Vorstand für Wolfgang Theves nach 14 Jahren


Von Max Stollenwerk

Kesternich. Es war gleichzeitig ein Abschied, aber auch ein Neuanfang: Die diesjährige Mitgliederversammlung der Tischtennis-Abteilung des TSV Kesternich fand erstmals in den neuen Räumlichkeiten und der neuen Heimat des Vereins, der Sporthalle auf der Kesternicher Höhe, statt. Auch wenn es stellenweise noch wie auf einer nicht fertig gestellten Baustelle aussieht, ist das Grundgerüst von Sporthalle und Dorfgemeinschaftshaus mehr als deutlich erkennbar. Gleichzeitig war es die letzte Vorstandssitzung für Wolfgang Theves, den langjährigen Jugendwart der Abteilung, als Mitglied des Vorstandes. Denn nach 14 Jahren ehrenamtlicher Vorstandsarbeit hat er sein Amt mit Ablauf der Mitgliederversammlung nun niedergelegt.

„Wir danken Dir für 14 Jahre Vorstandsarbeit und Einsatz für den Verein und wünschen Deinem Nachfolger bereits jetzt ein gutes Gelingen“, richtete Abteilungsleiter Manfred Nießen anerkennende Worte an Theves. Nach dieser langen Zeit im Vorstand sei es nun jedoch „an der Zeit, das Amt in jüngere Hände zu geben“, erklärte der scheidende Jugendwart.

Nach der Begrüßung der rund 20 anwesenden Mitglieder durch Abteilungsleiter Manfred Nießen, standen jedoch zunächst die Berichte aus den verschiedenen Bereichen an. Im Geschäftsbericht kam Nießen auf das abgelaufene Geschäftsjahr zu sprechen und fasste die prägnanten Ereignisse kurz zusammen. Das eindeutige Augenmerk lag hier auf dem Voranschreiten des neuen Sport- und Kulturzentrums. Ulrich Theves berichtete in Vertretung für Wolfgang Theves im Jugendbericht über die Entwicklung im Jugendbereich. Zwar seien zurzeit wieder etwas mehr Jugendliche beim Training, dennoch musste die Schülermannschaft nach der Hinrunde abgemeldet werden. Durch neue Trainingszeiten und eine etwas andere Trainingsform in der neuen Halle, hoffe man hier jedoch auf einen Aufschwung. Anschließend fasste Martina Hoss als Damenwartin das Jahr für die Hobby-Damengruppe zusammen und berichtete über verschiedene gemeinsame Aktivitäten. Daniela Sawallich umriss als Mannschaftsführerin den Verlauf der abgelaufenen Saison für die einzige Tischtennis-Damenmannschaft in der Nordeifel, bevor Sportwart Max Stollenwerk auf den sportlichen Saisonverlauf der insgesamt vier Herrenmannschaften zu sprechen kam. Abschließend blickte Ulrich Theves in Vertretung für den Kassierer, Matti Kuballa, im Kassenbericht auf Einnahmen und Ausgaben der Abteilung zurück.

Im Bericht der Kassenprüfer attestierten Jonathan Kaulard und Christopher Stollenwerk dem Kassierer eine einwandfreie Kassenführung, sodass anschließend der gesamte Vorstand einstimmig entlastet wurde.

 

Einstimmige Neuwahlen

In den Neuwahlen gab es vier einstimmige Entscheidungen. Ulrich Theves wurde für zwei weitere Jahre als stellvertretender Abteilungsleiter gewählt, Max Stollenwerk für zwei weitere Jahre als Sportwart. Zum neuen Jugendwart wurde Nicolas Cremer gewählt, der zu Beginn aber sicherlich auf die Unterstützung der Abteilung und des Vorstandes hoffen darf. Christopher Stollenwerk bleibt nach der Wahl im letzten Jahr für ein weiteres Jahr Kassenprüfer, während René Braun anstelle von Jonathan Kaulard für zwei Jahre neu als Kassenprüfer gewählt wurde.

Anschließend war noch Zeit zur Aussprache, sodass einige Themen im Jugendbereich sowie Nachfragen zur abgelaufenen Saison besprochen wurden, bevor bereits ein kleiner Ausblick auf die kommende Saison gewagt wurde.

Zum Schluss der Versammlung wurde noch über die bevorstehenden Einzel-Vereinsmeisterschaften, den Umzug in die neue Halle sowie weitere Termine im laufenden Jahr gesprochen, bevor Manfred Nießen die Versammlung nach rund einer Stunde schloss.

„Feuer frei“ bei der zweiten Auflage der „Brettchen-Open“

 

Von Max Stollenwerk

Steckenborn/Kesternich. Sport nach den meist essensreichen Weihnachtstagen, Geselligkeit und gute Kameradschaft und zudem noch ein weihnachtliches Flair: So kann man das Weihnachtsturnier der Tischtennisabteilung des TSV Kesternich in aller Kürze zusammenfassen. Rund 15 Aktive hatten sich zu diesem in der Sporthalle an der Steckenborner Grundschule eingefunden, um die ersten Bälle des neuen Jahres durch die Halle fliegen zu lassen. Gespielt wurde dabei nicht unter regulären Bedingungen und auch nicht mit dem gewohnten Material, denn das Gewinnen stand hierbei nicht unbedingt an erster Stelle.

Denn zu Jahresbeginn waren es mehr Spaß und Geselligkeit, die im Vordergrund standen. Die Aktiven der Abteilung bekamen daher allesamt das gleiche Material zur Verfügung gestellt und mussten lediglich mit Noppengummi-Brettchen auskommen. Doch mit dem nötigen Ballgefühl und der Erfahrung kamen auch so einige sehenswerte und zugleich unterhaltsame Ballwechsel am grünen Tisch zustande. Die technischen Möglichkeiten waren zwar im Gegensatz zu den regulären Schlägern, bei denen jeder Spieler sein Material individuell zusammenstellen kann, deutlich eingeschränkt, aber trotz allem ging der Spaß zu keinem Zeitpunkt verloren.

 

Doppel-KO-System

Gespielt wurde im  sogenannten Doppel-KO-System, sodass man nach der ersten Niederlage noch nicht aus dem Turnier ausgeschieden war, sondern immer noch die Chance auf einen Turniererfolg hatte. Über eine Spieldauer von rund vier Stunden entwickelten sich dann auch einige knappe und spannende Duelle, die bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger Ehrgeiz und Siegeswillen entfachten. Am Ende konnte sich Michael Poos im Finale deutlich gegen Lars Rüttgers durchsetzen. Den letzten Platz auf dem Treppchen konnte sich Timo Braun sichern. Das Weihnachtsturnier war aller Voraussicht nach das letzte vereinsinterne Turnier vor dem Umzug in die neue Heimat des Vereins. Auf der Kesternicher Höhe ist das neue Sportzentrum nämlich inzwischen so gut wie fertig, sodass in wenigen Monaten der Umzug in die neuen Räumlichkeiten auf dem Programm steht, die aus einer Sporthalle, einem neuen Dorfgemeinschaftshaus sowie einem Kunstrasenplatz bestehen.

Während des gesamtes Turnieres standen einige Leckereien, teils zur Weihnachtszeit passend, sowie Kaltgetränke für die Spieler zur Verfügung. Nach dem Turnier folgte mit dem gemeinsamen Abendessen in der Gaststätte Stollenwerk in Steckenborn der gemütliche Teil des Tages. In diesem Rahmen folgte dann auch die Siegerehrung, bevor der Fokus nun schnell auf die Rückrunde gelegt wird, die bereits in dieser Woche in den Spielbetrieb startet.

Eine neue Ära für den TSV Kesternich bricht bald an

Umzug in vereinseigene Halle rückt immer näher. Neue Heimat auch Thema auf der Mitgliederversammlung der Tischtennisabteilung des TSV Kesternich.

 

Von Max Stollenwerk

Kesternich. Es war eine durchaus besondere Mitgliederversammlung der Tischtennisabteilung des TSV Kesternich. Denn zum ersten Mal war sie nicht mehr im altehrwürdigen Kesternicher Sportheim, sondern in der ehemaligen Grundschule. Gleichzeitig war es aller Voraussicht nach die letzte Mitgliederversammlung vor dem Umzug in die neue Heimat auf der Kesternicher Höhe.

Abteilungsleiter Manfred Nießen konnte über 20 Aktive in den Räumlichkeiten der alten Grundschule begrüßen, um über aktuelle und zukünftige Dinge zu berichten. „Die Arbeiten an unserem neuen Sportzentrum sind in vollem Gange und der Umzug wird immer konkreter“, sagte Nießen zu Beginn. Dann heißt es auch für die mit zurzeit sieben aktiven Mannschaften größte Abteilung im Verein, von der langjährigen Heimspielstätte in Steckenborn Abschied zu nehmen und nach Kesternich umzuziehen. Der neue Komplex, der am Ortsrand auf der Kesternicher Höhe entsteht, wird aus einer Sporthalle, einem Dorfgemeinschaftshaus für diverse Anlässe, sowie einem Kunstrasenplatz für den SV Nordeifel bestehen. Der Umzug soll, wenn alles planmäßig läuft, bereits zu Beginn der neuen Saison Anfang September erfolgen. Die Vereinsmeisterschaften der Tischtennisabteilung, die üblicherweise im April oder Mai stattfinden, sollen zur Einweihung der neuen Heimstätte nicht wie sonst in der Simmerather Dreifachhalle stattfinden, sondern in der vereinseigenen Spielstätte. Doch bis dahin warte noch einiges an Arbeit und auch die Phase der Eigenleistung, in der die Vereinsmitglieder zur Mitarbeit aufgerufen seien, stehe noch bevor.

 

Probleme bei der Jugendarbeit

Nachdem der Vorstand im Verlauf der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet wurde, berichteten neben dem Abteilungsleiter der Sportwart, der Kassierer, die Damenmannschaft sowie der Kassierer und der Jugendwart von den Saisonverläufen der einzelnen Mannschaften sowie von der Finanzlage im abgelaufenen Jahr.

Im Bericht des Jugendwartes, der in diesem Jahr stellvertretend vom zweiten Abteilungsleiter Uli Theves vorgetragen wurde, deuteten sich einige Schwierigkeiten an. „Unser aktueller Jugendwart wird sich im nächsten Jahr nicht mehr zur Wahl stellen, sodass hier dringender Handlungsbedarf besteht“, so Theves. Auch insgesamt lasse die Motivation der Jugendlichen im Training zurzeit etwas zu wünschen übrig. Sofern hier nicht zeitnah helfende Hände gefunden würden, sei es unumgänglich, dass zur nächsten Saison zum ersten Mal seit vielen Jahren keine Jugendmannschaft mehr gemeldet werden könne.

Abschließend standen noch die turnusmäßigen Neuwahlen einiger Posten auf der Tagesordnung. Manfred Nießen, Matti Kuballa, Martina Hoß sowie David Krämer wurden alle einstimmig für zwei weitere Jahre als Abteilungsleiter, Kassierer, Damenwartin sowie Beisitzer wiedergewählt. Christopher Stollenwerk wurde neben Jonathan Kaulard als zweiter Kassenprüfer gewählt, während Jugendwart Wolfgang Theves, der stellvertretende Abteilungsleiter Uli Theves sowie Sportwart Max Stollenwerk für ein weiteres Jahr im Amt bleiben.

Tischtennisabteilung des TSV Kesternich feiert Pokalerfolg auf Kreisebene

 

Kesternich. Pokalspiele sind immer etwas Besonderes. So auch im Tischtennis, denn hier ist die Distanz kürzer, die Mannschaften kleiner und das Potential einer Überraschung hier und da größer. Vollkommen überraschend war der Pokalsieg der Tischtennis-Herren des TSV Kesternich im Herren-B-Kreispokal am vergangenen Wochenende jedoch nicht.

Ungefährdet hatte die Dreiermannschaft die Hürden bis zur Endrunde genommen, die nun in Brand anstand. Hier standen die Halbfinalbegegnungen sowie direkt im Anschluss das Finale an.

Um ein Haar wäre im Halbfinale gegen die Mannschaft des TTC Stolberg-Vicht Endstation gewesen, denn zwischenzeitlich stand es 1:3 und der vierte Punkt wäre gleichzeitig der Siegpunkt gewesen. Doch durch eine Energieleistung konnten Fabian Braun, Rafael Mainka und Stefan Feilen die Partie noch auf ihre Seite ziehen und mit 4:3 gewinnen.

Diese Euphorie nahm die Mannschaft mit in das unmittelbar folgende Finale gegen die Gastgeber von der DJK Raspo Brand. In diesem waren die einzelnen Begegnungen in einigen Situationen zwar recht eng, doch am Ende stand ein deutlicher 4:0 Erfolg der Kesternicher zu Buche, den die Mannschaft mit den mitgereisten Fans gebührend feierte. Für mindestens ein Jahr kann sich die Mannschaft nun Pokalsieger nennen und diesen Schwung auch mit in die restlichen Meisterschaftsspiele nehmen. (maxs)

Sie haben den Tischtennispokal des Kreises Aachen in die Nordeifel geholt: Die Siegermannschaft des TSV Kesternich mit Stefan Feilen, Fabian Braun und Rafael Mainka (v. l. n. r.).